Die KUK darf seit dem 12. Juli 2010 keine Räume mehr für Veranstaltungen an der Uni Kassel reservieren, AUßER wenn wir die jeweilige Veranstaltung beim Kanzler Robert Kuhn vorstellen. Die Kontrolle und Zensur durch eine Person halten wir für höchst fragwürdig! “Ob dies im Sinne einer freien, kritischen Wissenschaft und Bildung ist, ist zu bezweifeln” (Zitat aus unserer PM).
Hier ist außerdem ein Artikel, den wir auf Indymedia gefunden haben, der auf die Raumreservierungs-Situation der KUK aufmerksam macht. Er berichtet ausführlich über die Geschehnisse:
Der Termin für den dritten und letzten Vortrag in der Reihe “Knöpfe, Kniffe, Klimawandel” hat sich geändert. Der neue Termin ist:
Kniff an, Knopf aus oder so alltäglich und deshalb unsichtbar? Ungewöhnliche Ideen und Diskussionen zum Thema “Was-können-wir-tun”
Donnerstag, den 15.07.2010 um 20 Uhr im Raum R. 0207 Nora-Platiel-Straße 6 [Anmerkung vom 30.7.2010: Aufgrund der Raumvergabe-Situation der KUK an der Uni Kassel, können wir nicht bestätigen, dass dieser Termin stattgefunden hat, da die KUK lediglich geholfen hat, den Raum zu organisieren, aber nicht den Vortrag gehalten hat. Der Arbeitskreis um die Veranstaltungsreihe wird mehr Auskunft geben können. Wir bitten um Verständnis, weil die Situation an der Uni Kassel für uns selbst zur Zeit intransparent ist, was die Raumvergabe betrifft.]
Wir entschuldigen uns für die kurzfristige Änderung und hoffe, dass Interessierte dies noch rechtzeitig erreicht.
Der Klimawandel zeigt uns sein Gesicht immer öfter und immer klarer.
Es gibt in der wissenschaftlichen Gemeinschaft kaum noch ernstzunehmende Meinungen, die bezweifeln, dass diese klimatischen Veränderungen wesentlich von den Menschen verursacht sind – im Besonderen von denen in den so genannten “Industrieländern”.
Relativ sicher und plausibel ist auch die Einschätzung, dass die Erwärmung durch die hohen Emissionen von Treibhausgasen beschleunigt wird.
Wenn es keine radikalen Veränderungen, eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen und einen umfassenden Schutz und Wiederaufbau natürlicher Senken gibt, sind die Vorhersagen für zukünftige klimatische Entwicklungen verheerend.
Veranstaltungsreihe zum Thema Jugendbewegungen im historischen Kontext. Von Niels Beckenbach.
1. Sitzung am 21.Juni 2010, 18Uhr Nora-Platiel-Str. 6, 0207. Literaturhinweise: Erik H. Erikson (2 Texte) s.o.; zur Strukturierung des gesellschaftlichen/ zeitlichen Raumes: Guy Debord: Die Gesellschaft des Spektakels (S.11-19, 29- 43,131 – 143, 155-179); Filmausschnitt: Rebel without a cause ( 1955, Regie: Nicholas Ray. Darsteller: James Dean, Natalie Wood).
2. Sitzung am 28.Juni 2010. Literaturhinweis: J. Savage: Teenage. Die Erfindung der Jugend, Frankfurt/ M. 2008: (S. 32-48, S. 48 –65, S. 149 –157, 271- 292, 347- 356); Zu Jugendbewegung und Naturromantik: Ricarda. Huch: Der romantische Charakter in Dies.: die Romantik. Blütezeit, Ausbreitung und Verfall. Tübingen 1951, S.112- 142 (Zusatzlektüre: Fr. Schlegel: Lucinde. Briefroman).
3. Sitzung am 12.Juli 2010. Literaturhinweis: Aufschwung, ‚Blüte’ und Ende (?) der Jugend- Bewegungen nach 1945. Beitrag von Rudi Dutschke in: Bergmann, Dutschke, Rabehl, Levevre: Rebellion der Studenten oder Die neue Opposition. Rororo 1043.Reinbek bei Hamburg 1968 (S.33- 93); Dok.- Film über Rudi Dutschke. Kontrastiv: : Germanys Next Top Model. TV- Serie.
Hierbei handelt es sich um einen Veranstaltungshinweis, auf den wir gestoßen sind und den wir für unterstützenswert sowie verbreitenswert halten:
Stopp Castor! Aktionsideen, Info-Film und Diskussion! Am 5.7.2010 ab 19Uhr im Salon an der Fuldabrücke.
Download: Programm des Bildungsfestivals (PDF)
Download: Anfahrt und Lageplan (PDF)
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | |
| 10h |
Bildungsstreik Vollversammlung |
„Anything Niels Beckenbach (Soziologe)/ Sabine Ruß KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6, |
Uni-weite Vollversammlung Hörsaal Demo im Anschluss. |
[NEU] „Wer nicht arbeit, soll weniger essen!“ – Unsichere Zukunft und Lebensführung Barbara Schäuble (Sozialpädagogin/Soziologin) KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6, |
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| 12h | „Jugend. Kultur. Politik“ Einführungsveranstaltung: Selbstorganisiertes offenes Projektseminar im Rahmen der Kritischen Universität Kassel, Niels Beckenbach (Soziologe) KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6, Campus |
[NEU] “Perspektiven internationaler Soidarität” Über das Zusammenspiel von Hartz IV, griechischer Staatspleite und Privatisierungen in Ghana - Ein diskussionsbassierter Workshop Frauke Banse (Sozialwissenschaftlerin) KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6, Campus |
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| 14h | „Systemkrise - Warum der Kapitalismus an sich selber scheitert“ Claus Peter Ortlieb (EXIT-Autor, Professor an der Uni Hamburg) KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6, |
ab 15 Uhr Straßenfest Nora-Platiel Straße |
„Die Bundesverband freier und alternativer KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6, |
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| 16h | Bezugsgruppen-Training für Demonstrationen [vorverlegt von 18:00 Uhr] |
„Bildung Bertrand Stern (Philosoph, Schulkritiker) KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6, |
17:00 Uhr (!): Offenes Plenum der Kritischen Uni KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6, |
Musik: 16:00 Uhr: KAZS 17:00 Uhr: Spieltrieb (Oldenburg)
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„Halbinseln Friederike Habermann (Ökonomin, KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6, |
| 18h | [NEU] Diskussionsveranstaltung: “Wissenschaft und gesellschaftliche Verantwortung” Dr. Klaus Kock (Soziologe) Arnold-Bode-Str. 2, Raum 0409, Campus |
Podiumsdiskussion: „Es geht ums Ganze!“ Andreas Exner (Ökologe), Jan Beberweyk (Student), Kersten Cohrs (Gewerkschaftler), Hörsaal 6, Arnold-Bode-Str. 12, Campus |
19:00 Uhr (!): Diskussionveranstaltung: Frauke Kruckemeyer (Geographin) Thomas Goes (Sozialwissenschaftler) Oliver Schmolinski (AStA) KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6, |
18:00 Uhr: Sad Inside Cells 19:00 Uhr: SKA-Allüren (Darmstadt) Dj’s, uvm. |
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| 20h |
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Abendprogramm: Internationale Bildungsstreikparty im K 19 |
Abschlussparty |
Dienstag, (08.06.10) 18:00 Uhr
Hörsaal 6, Arnold-Bode-Straße 12 (gegenüber der Zentralmensa), Campus Holländischer Platz
Es diskutieren:
Andreas Exner, Publizist, Ökologe und KriSU-Aktivist,
Kersten Cohrs, langjähriger Gewerkschaftsaktivist der Freien ArbeiterInnen Union (FAU) Frankfurt/Main
Jan Beberweyk, Hochschulpolitischer Referent, AStA Marburg
am
Podium: “Es geht ums Ganze!”
Zum Konzept: In letzter Zeit ist immer wieder von Krisen und Miseren die Rede: Klimakrise, Wirtschaftskrise, Arbeitsmarktkrise, Bildungsmisere… Zufall oder besteht doch ein Zusammenhang? Wenn Krisen zusammenhängen, muss auch Umgang mit den Krisen zusammenhängen. Es soll darum gehen, welche Akteure sich gegen die herrschenden Verhältnisse stellen und welche Aktionsformen diese wählen, bzw. welche geeignet wären. Wir möchten gerne über eine gemeinsame Perspektive aller vorgestellten sozialen Kämpfe sprechen und wie diese zusammen geführt werden können.
Am 1. Juni nahmen an der Uni Kassel studierende AntimilitaristInnen am Hochschulpolitischen Forum teil. Das ein bis zweimal im Jahr stattfindende Forum steht in der Regel unter der Schirmherrschaft des Präsidiums und hat jeweils spezifische Themenschwerpunkte aus der Hoschulpolitik. In diesem Jahr wurde das Forum erstmals durch eine Podiumsdiskussion begleitet und durch eine Initiative aus dem Senat organisiert. Angeregt wurde diese Initiative durch das ehemalige Antimilitaristische Bündnis Kassels, welches inzwischen studentisch durch die AG Anti-Militarismus fortgeführt wird. Durch mehrer hartnäckige Vorstöße der AntimilitaristInnen im Senat sollte dem Thema Rüstung und Militär an der Uni nun endlich kritisch und öffentlich begegnet werden.
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Kassel: Bildungsfestival vom 07. – 11. 06.2010 zur bundesweiten Bildungsstreik-Aktionswoche
Die Kritische Uni Kassel (KUK) veranstaltet, im Rahmen der bundesweiten Bildungsstreikaktionswoche vom 07. bis 11. Juni 2010 das Bildungsfestival „reclaim your education!“. Auf dem Uni-Campus am Holländischen Platz wird es in dieser Woche ein vielfältiges Veranstaltungsangebot geben – alles kostenlos, frei von NCs und sonstigen Ausschlussmechanismen.
Dienstagmorgen (18.05.2010) wurde in Wiesbaden der Hessische Hochschulpakt von den Präsident*innen aller Hessischen Hochschulen unterzeichnet. Der Pakt sieht Einschnitte in der Höhe von 79 Mio € für Schulen und Hochschulen vor und stellt damit einen massiven Angriff auf freie Bildung dar (Hier aktuelle Berichte des Hessischen Rundfunks und der Frankfurter Rundschau).
Die Hochschulen hielten ihre Kritik in einer gemeinsamen Protesnotiz fest. Sie waren von der Landesregierung quasi zur Unterschrift genötigt worden. So ließ Bildungsministerin Eva Kühne-Hörmann Ende April in einem Interview verlauten: “Wer ihn nicht unterschreibt, für den gibt es bei der Höhe der Landesmittel in den nächsten Jahren auch keine Grenze nach unten.”
Indes betonte die Präsidentin der Universität Marburg Katharina Krause, Sie halte auch nach Ihrer Unterschrift an der Kritik des Hochschulpakts fest. Anders der Präsident der Uni Kassel, der bereits versöhnliche Töne für den Hochschulpakt findet.
