Vor Weihnachten hat Carmen Ludwig von der GEW einen Vortrag zum neuen Hessischen Hochschulgesetz (HHG) gehalten. Dabei stellte sich heraus, dass die dort enthaltenen umfassenden Änderungen alle Beschäftigtengruppen sowie die Studierenden an den hessischen Universitäten betreffen. Das HHG ist somit ein wichtiger und guter Anlass, sich auch an der Kasseler Universität weiter zu vernetzen und zusammenzuarbeiten.

Es geht also darum, verschiedene Anliegen miteinander zu verbinden:
Eine Verbesserung der Lehr- und Lernsituation sowie Betreuung der Studierenden mit guten und sicheren Arbeitsbedingungen in Wissenschaft und Verwaltung.

Wir richten uns gegen Überbelastung, weitere Arbeitsverdichtung, zeitlich befristete Verträge und eventuelles Outsourcing – und gegen ein “Durchregieren” von Präsidium und Hochschulrat.
Wir wollen eine demokratisch organisierte Universität, in der Forschen und Lernen sowie Verwaltungstätigkeit nicht an ökonomischen sondern inhaltlichen Zielsetzungen ausgerichtet wird.

Um eine Vernetzung zu ermöglichen, laden wir Euch zu einem Folgetreffen ein:

am Montag 8.2. 2010 um 19h
in der Nora Platiel Strasse 6
Raum 0213 der “Kritischen Uni Kassel”

Als Diskussionsgrundlage werden wir einen kleinen Input vorbereiten, der noch einmal genauer beleuchtet, welche möglichen Folgen für die verschiedenen Beschäftigtengruppen und die Studierenden durch das neue Hochschulgesetz zu erwarten sind.

Bitte bringt KollegInnen und KommilitonInnen mit!

EinladungIn den seit Monaten dauernden Protesten setzen sich europaweit Studierende für freie Bildung für alle ein.

In Wien starten engagierte Universitäts-angehörige, Angestellte aus verschiedenen Branchen und Studierende das Projekt „Kritische und Solidarische Universität – ein Freiraum für Solidarität (KriSU)“. Hier soll kritisches Forschen, befreiendes Lernen und solidarische Praxis erprobt und in die Gesellschaft hineingetragen werden.
Diesen Beitrag weiterlesen »

Das ICAHD  (das Israelische Komitee gegen Hauszerstörungen, Webpage:ICAHD2
www.icahd.org) ist eine friedenspolitische Organisation, die sich aktiv
für das Ende der israelischen Besatzung in den palästinensischen Gebieten
und für eine gerechte und politisch nachhaltige Lösung für ALLE Menschen
in Palästina und Israel einsetzt. Ein wichtiger Aspekt der Organisation
ist die internationale Aufklärungsarbeit über die aktuelle Problematik in
Israel/Palästina.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Ähnlich wie in Kassel haben auch die Studierenden in Frankfurt eine eigene Uni gegründet. Die Idee kritische, freie und emanzipatorische Universitäten zugründen findet unter den Studierenden immer mehr Zustimmung. Dies unterstreicht den Bedarf an alternativen Bildungsangeboten. “Uni selber machen” heißt die Devise. Der aus dem konservativen Milieu stammende Vorworf, die Studierenden würden nur meckern und keine eigenen Verbesserungsvorschläge machen ist faktisch nicht haltbar, sondern der Versuch der Politik sich nicht mit den krtitischen Forderungen der Studierenden auseinanderzusetzten. Dieser fortwährende Prozess zeigt, dass Studierende in der Lage sind eigenverantwortlich Vorträge und Veranstaltungen zu organisieren.

Die NWU besteht bereits seit dem 30.11.09. Norbert Wollheim war ein überlebender Zwangsarbeiter der IG Farben im KZ Buna-Monowitz.

Wer mehr über die NWU wissen möchte schaut am besten nach unter: http://norbertwollheimuniversitaet.blogsport.de/

Für den Rest der Veranstaltungszeit zeigt die Kulturschwesternschaft des Autonomen Schwulenreferats eine Auswahl aus ihrem Filmbestand.

Jeden Freitag um 19 Uhr gibt es diese dann als soften Wochenendeinstieg im KUK-Raum zu sehen. Das Programm sieht folgende Filme vor:

15.01. Beautiful Boxer, Transident-Lebensgeschichte aus Thailand

22.01. The Raspberry Reich, die sechste Generation der RAF

29.01. Prinz in Hölleland, ein Punkmärchen aus dem Berlin der Neunziger

außerdem als Bonbon zum Schluss findet am 05.02. ein Vortrag über Queere Männlichkeiten von Patsy Love/schwulesbische Hochschulgruppe der Uni Göttingen statt.

für kurzfristige Änderungen oder weitere Infos einfach mal auf schwulenreferat-kassel.de vorbeischauen

Hallo,
im Zuge der des Bildungsstreiks und der Hörsaalbesetzung Ende letzten Jahres haben sich in Kassel Menschen zusammengefunden, um gemeinsam das “Kapital” von Karl Marx zu lesen. Zwischenzeitlich gab es drei Treffen, nach der Winterpause geht es weiter ab dem 12. januar jeden Dienstag um 18 uhr im Raum 0225 an der Universität Kassel (Arnold-Bode-Str. 10). Bisher lief es so, dass wir v.a. gemeinsam gelesen und diskutiert haben, wobei wir bis jetzt etwa bis Seite 80 gekommen sind (die Vorworte, die wir übergangen haben, sind da mit einberechnet).
Interessierte Menschen, die Lust haben, noch mit einzusteigen, sind herzlich eingeladen.
Eine Möglichkeit das Kapital herunterzuladen gibt es unter: http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_000.htm

Seit die antimilitaristische Initiative an der Uni Kassel im Jahr 2008 das Thema “Rüstung in Kassel” wieder auf den Tisch brachte und eine öffentliche Debatte um die Verantwortung der Wissenschaft gegenüber der Gesellschaft anfachte ist viel passiert. Antimilitaristischer Aktionen konnten im letzten Jahr einige Erfolge erzielen, die es auch bundesweit in die Medien gebracht haben. Aber auch die inhaltliche Auseinandersetzung soll nicht zu kurz kommen. Daher laden wir ein zum Vortrag “Lokomotiven und Panzer, Henschel und Kassel – Entwicklung und Bedeutung eines Kasseler Industrieunternehmens” am 18.01.2010.

Ältestes Rüstungsunternehmen deutschlands

Die Rüstungsindustrie war und ist einer der bedeutentsten Wirtschaftszweige in Kassel. Der Campus Holländischer Platz der Universität Kassel hat dabei eine besondere Bedeutung. Hier produzierte die Firma Henschel (heute Thyssen-Henschel), das älteste Rüstungsunternehmen in Deutschland. Der Schwerpunkt des Vortrags wird auf der Rolle von Henschel & Sohn im Nationalsozialismus liegen. Das Unternehmen profitierte unmittelbar von der Politik der Aufrüstung der NS-Regierung.  Sofort nach der Machtübernahme des NS-Regimes erhielt Henschel Großaufträge für Militärlastwagen. In den nächsten zehn Jahren nahm die Produktion für die Wehrmacht etwa 80 bis 90 Prozent der Fertigungskapazitäten für Lastwagen in Anspruch. Auch die Entwicklungsarbeiten für Panzer waren 1933 so weit fortgeschritten, daß Henschel bereits im Dezember die ersten Prototypen liefern konnte und im nächsten Jahr mit der
Serienproduktion begann. Von allen Panzern, die die Wehrmacht bei Kriegsbeginn besaß, hatte Henschel mehr als die Hälfte geliefert. Die Produktion von Panzern (”Tiger” und “Königstiger”) wurde nach und nach zum größten Geschäftszweig, verdrängte die Lastwagenproduktion und überholte die Lokomotivenproduktion, die bis dato an zweiter Stelle rangierte.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Aufruf

Seit Jahren werden alle Bereiche des menschlichen Zusammenlebens zunehmend  einer Logik wirtschaftlicher Verwertbarkeit untergeordnet. Mit aller Deutlichkeit zeigt sich dies auch im Bildungsbereich. Das am 01.01.2010 in Kraft getretene Hessische Hochschulgesetz (HHG) und die Verhältnisse an den Stiftungsuniversitäten Darmstadt und Frankfurt verdeutlichen diese Entwicklung beispielhaft. Folgen sind unter anderem die Entdemokratisierung der Universitäten durch den Abbau studentischer Mitbestimmung und die Machtausweitung des Hochschulrates, sowie die zunehmende Ökonomisierung der Bildung, etwa durch eine Übernahme privatwirtschaftlicher Steuerungsinstrumente und die Pflicht zur Drittmitteleinwerbung (HHG, § 8, Abs.1).

Hey hey,

einige von uns haben Bock, eine Karriere als Clown zu starten. Ob auf Demos, auf dem Campus, oder einfach so auf den Strassen- wir wollen da sein.

Beim Workshop sollten wir uns folgendes überlegen:

* wo machen wir mit, und wo nicht?

* welche Sketche machen wir?

* wann treffen wir uns zum Üben?

* bestimmt auch noch andere Sachen, die mir grad nicht einfallen ;o)

Wenn auch du Lust hast mitzumachen, komm am 11.1.2010 um 16:00 in den KUK-Raum (Nora-Platiel 6, 0213).

Wir sind die AG Selbstverständnis. Unsere Aufgabe ist es die Vorstellungen und Ideen der Bildungsstreikenden WAS ein Projekt “Kritische Uni” hier in Kassel bedeuten soll. Wir versuchen dabei die wesentlichen Übereinstimmugen von allen, die daran mitwirken einfließen zu lassen, die sich über die vergangenen Bildungstreiks entwickelt haben. Das verbinden wir mit einer grundsätzlichen Bestimmung, die solch ein Projekt in einer vom Neoliberalismus bestimmten Gesellschaft einnehmen sollte.

Das hier ist unsere erste Rohversion, die wir euch noch vor den kurzen Weihnachtsferien vorstellen möchten. Wenn du im Januar auch am Selbstverständnis der KUK mitwirken willst dann schau beim Plenum vorbei. Dort werden auch AG-Treffen abgesprochen oder schau auf diesem Blog.

Diesen Beitrag weiterlesen »