Bildungsfestival Kassel – Reclaim your Education 7.-11. Juni 2010 – (Vorläufiges) Programm

Download: Programm des Bildungsfestivals (PDF)
Download: Anfahrt und Lageplan (PDF)

Mo Di Mi Do Fr


10h

Bildungsstreik

Vollversammlung

Anything
goes, nothing works? – Bildung und Politik heute“

Niels Beckenbach (Soziologe)/ Sabine Ruß
(Politologin)

KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6,
Campus

Uni-weite Vollversammlung

Hörsaal
1 Vorplatz

Demo im Anschluss.

[NEU]Wer
nicht arbeit, soll weniger essen!“ – Unsichere Zukunft und Lebensführung
Barbara
Schäuble (Sozialpädagogin/Soziologin)

KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6,
Campus

12h Jugend.
Kultur. Politik“

Einführungsveranstaltung: Selbstorganisiertes offenes Projektseminar im
Rahmen der Kritischen Universität Kassel,

Niels Beckenbach (Soziologe)
KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6,
Campus
[NEU] „Perspektiven internationaler Soidarität“
Über das Zusammenspiel
von Hartz IV, griechischer Staatspleite und Privatisierungen in Ghana –
Ein diskussionsbassierter Workshop

Frauke Banse (Sozialwissenschaftlerin)
KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6,
Campus
14h
Systemkrise
– Warum der Kapitalismus an sich selber scheitert“

Claus Peter Ortlieb (EXIT-Autor, Professor
an der Uni Hamburg
)

KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6,
Campus

ab 15 Uhr

Straßenfest

Nora-Platiel Straße
mit bunten Ständen und Kultur

Die
demokratische Schule“

Bundesverband freier und alternativer
Schulen

KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6,
Campus

16h Bezugsgruppen-Training
für Demonstrationen [vorverlegt von 18:00 Uhr]

Bildung
statt Schule“

Bertrand Stern (Philosoph, Schulkritiker)

KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6,
Campus

17:00 Uhr (!): Offenes Plenum der Kritischen Uni

KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6,
Campus

Musik:

16:00 Uhr:

KAZS
(Kassel)

17:00 Uhr:

Spieltrieb (Oldenburg)

Halbinseln
gegen den Strom –
Anders leben und
wirtschaften im Alltag”

Friederike Habermann (Ökonomin,
Historikerin)

KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6,
Campus

18h [NEU] Diskussionsveranstaltung:
„Wissenschaft und gesellschaftliche Verantwortung“
Dr. Klaus Kock (Soziologe)
Arnold-Bode-Str. 2, Raum 0409, Campus
Podiumsdiskussion:
„Es geht ums Ganze!“

Andreas Exner
(Ökologe),

Jan Beberweyk (Student),
Kersten Cohrs (Gewerkschaftler),

Hörsaal 6, Arnold-Bode-Str. 12, Campus

19:00 Uhr (!):

Diskussionveranstaltung:
„Entdemokratisierung“ der Hochschule?!

Frauke Kruckemeyer (Geographin)

Thomas Goes (Sozialwissenschaftler)

Oliver Schmolinski (AStA)

KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6,
Campus

18:00 Uhr:

Sad Inside Cells
(Kassel)

19:00 Uhr:

SKA-Allüren (Darmstadt)

Dj’s, uvm.
VolxKüche (leckeres
veganes Essen)

20h


Abendprogramm:

Internationale Bildungsstreikparty im K 19

Abschlussparty

Podium: „Es geht ums Ganze!“

Dienstag, (08.06.10) 18:00 Uhr

Hörsaal 6, Arnold-Bode-Straße 12 (gegenüber der Zentralmensa), Campus Holländischer Platz

Es diskutieren:

Andreas Exner, Publizist, Ökologe und KriSU-Aktivist,

Kersten Cohrs, langjähriger Gewerkschaftsaktivist der Freien ArbeiterInnen Union (FAU) Frankfurt/Main

Jan Beberweyk, Hochschulpolitischer Referent, AStA Marburg

am

Podium: “Es geht ums Ganze!”

Zum Konzept: In letzter Zeit ist immer wieder von Krisen und Miseren die Rede: Klimakrise, Wirtschaftskrise, Arbeitsmarktkrise, Bildungsmisere… Zufall oder besteht doch ein Zusammenhang? Wenn Krisen zusammenhängen, muss auch Umgang mit den Krisen zusammenhängen. Es soll darum gehen, welche Akteure sich gegen die herrschenden Verhältnisse stellen und welche Aktionsformen diese wählen, bzw. welche geeignet wären. Wir möchten gerne über eine gemeinsame Perspektive aller vorgestellten sozialen Kämpfe sprechen und wie diese zusammen geführt werden können.

Pressemitteilung: Bildungsfestival

Kassel: Bildungsfestival vom 07. – 11. 06.2010 zur bundesweiten Bildungsstreik-Aktionswoche

Die Kritische Uni Kassel (KUK) veranstaltet, im Rahmen der bundesweiten Bildungsstreikaktionswoche vom 07. bis 11. Juni 2010 das Bildungsfestival „reclaim your education!“. Auf dem Uni-Campus am Holländischen Platz wird es in dieser Woche ein vielfältiges Veranstaltungsangebot geben – alles kostenlos, frei von NCs und sonstigen Ausschlussmechanismen.

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Hessischer Hochschulpakt unterzeichnet!

Dienstagmorgen (18.05.2010) wurde in Wiesbaden der Hessische Hochschulpakt von den Präsident*innen aller Hessischen Hochschulen unterzeichnet. Der Pakt sieht Einschnitte in der Höhe von 79 Mio € für Schulen und Hochschulen vor und stellt damit einen massiven Angriff auf freie Bildung dar (Hier aktuelle Berichte des Hessischen Rundfunks und der Frankfurter Rundschau).

Die Hochschulen hielten ihre Kritik in einer gemeinsamen Protesnotiz fest. Sie waren von der Landesregierung quasi zur Unterschrift genötigt worden. So ließ Bildungsministerin Eva Kühne-Hörmann Ende April in einem Interview verlauten: „Wer ihn nicht unterschreibt, für den gibt es bei der Höhe der Landesmittel in den nächsten Jahren auch keine Grenze nach unten.“

Indes betonte die Präsidentin der Universität Marburg Katharina Krause, Sie halte auch nach Ihrer Unterschrift an der Kritik des Hochschulpakts fest. Anders der Präsident der Uni Kassel, der bereits versöhnliche Töne für den Hochschulpakt findet.

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Bildungsstreik SoSe 2010 in Kassel

Auftaktveranstaltungen

Mi. 26.05.2010, 18:00 Uhr:

Nora-Platiel-Str. 6, Raum 0213

Info- und Aktionsplenum für den Bildungsstreik

Hier erfahrst Du, was geht und wo und wie Du Dich und Deine Ideen einbringen kannst.

Do. 27.05.2010, 18 Uhr:

Nora-Platiel-Str. 6, Raum 0213

„Die Unternehmerische Hochschule und der Bildungsstreik“

Vortrag mit Dr. Thomas Sablowski (Sozialwissenschaftler, Uni Frankfurt)

Di. 01.06.2010, 20:00 Uhr:

Nora-Platiel-Str. 6, Raum 0213

Film: „Summer of Resistance“

Bildungsfestival Kassel 07. – 11.06.2010

– reclaim your education –

Vorträge – Workshops – Straßenfest – Konzert – Stände – Open Space – Demo

Ausführliches Programm ab 13. Mai… Achte auf die Ankündigungen!

Solidarität mit der Kritischen Uni Kassel

Wir haben erste Rückmeldungen bekommen. Einige ausgewählte Beiträge dokumentieren wir an dieser Stelle. Wir danken allen AktivistInnen und SympatisantInnen für ihre praktische Solidarität und freuen uns über weitere Unterstützung. Bitte lasst uns eine Kopie/Weiterleitung zukommen.  Einen Brief, der einfach nur abgeschickt oder als Vorlage bentutzt werden kann findet ihr im „Freiraum bedroht“-Artikel.  Gemeinsam für eine freie und emanzipatorische Bildung!

Verehrter Herr Postlep,

ich habe heute Morgen im Radio eine Meldung vernommen, die ich für
sehr bedauernswert halte. Dort wurde auf Studenten ihrer Universität
aufmerksam gemacht, die von Ihnen aus ihren Räumlichkeiten gedrängt
wurden.
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Freiraum an der Uni Kassel massiv bedroht!

Die seit dem Bildungsstreik im Juni 2009 bestehende Initiative Kritische Uni Kassel (KUK) muss wieder um ihren Raum kämpfen. Der sogenannte KUK-Raum liegt zentral auf dem Campus der Universität Kassel am Holländischen Platz und gilt spätestens seit der permanenten Aneignung im Dezember 2009 als Freiraum für Studierende und sonstige Interessierte, die dem verkürzten (Un)Bildungsverständnis an der Hochschule widersprechen wollen und Alternativen praktizieren möchten. Die KUK versteht sich als offene Plattform für diejenigen, die gemeinsam im Prozess ein emanzipatorisches Bildungsverständnis aufbauen wollen und dabei den gesamtgesellschaftlichen Kontext als unverzichtbar ansehen.

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Vernetzungstreffen zwischen Studierenden und univ. Beschäftigten zum neuen HHG

Vor Weihnachten hat Carmen Ludwig von der GEW einen Vortrag zum neuen Hessischen Hochschulgesetz (HHG) gehalten. Dabei stellte sich heraus, dass die dort enthaltenen umfassenden Änderungen alle Beschäftigtengruppen sowie die Studierenden an den hessischen Universitäten betreffen. Das HHG ist somit ein wichtiger und guter Anlass, sich auch an der Kasseler Universität weiter zu vernetzen und zusammenzuarbeiten.

Es geht also darum, verschiedene Anliegen miteinander zu verbinden:
Eine Verbesserung der Lehr- und Lernsituation sowie Betreuung der Studierenden mit guten und sicheren Arbeitsbedingungen in Wissenschaft und Verwaltung.

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Hessischer Bildungsstreikkongress vom 22. -24. Januar in Kassel

Aufruf

Seit Jahren werden alle Bereiche des menschlichen Zusammenlebens zunehmend  einer Logik wirtschaftlicher Verwertbarkeit untergeordnet. Mit aller Deutlichkeit zeigt sich dies auch im Bildungsbereich. Das am 01.01.2010 in Kraft getretene Hessische Hochschulgesetz (HHG) und die Verhältnisse an den Stiftungsuniversitäten Darmstadt und Frankfurt verdeutlichen diese Entwicklung beispielhaft. Folgen sind unter anderem die Entdemokratisierung der Universitäten durch den Abbau studentischer Mitbestimmung und die Machtausweitung des Hochschulrates, sowie die zunehmende Ökonomisierung der Bildung, etwa durch eine Übernahme privatwirtschaftlicher Steuerungsinstrumente und die Pflicht zur Drittmitteleinwerbung (HHG, § 8, Abs.1).