Archiv für die Kategorie „Bildungsstreik“
Download: Programm des Bildungsfestivals (PDF)
Download: Anfahrt und Lageplan (PDF)
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | |
| 10h |
Bildungsstreik Vollversammlung |
„Anything Niels Beckenbach (Soziologe)/ Sabine Ruß KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6, |
Uni-weite Vollversammlung Hörsaal Demo im Anschluss. |
[NEU] „Wer nicht arbeit, soll weniger essen!“ – Unsichere Zukunft und Lebensführung Barbara Schäuble (Sozialpädagogin/Soziologin) KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6, |
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| 12h | „Jugend. Kultur. Politik“ Einführungsveranstaltung: Selbstorganisiertes offenes Projektseminar im Rahmen der Kritischen Universität Kassel, Niels Beckenbach (Soziologe) KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6, Campus |
[NEU] “Perspektiven internationaler Soidarität” Über das Zusammenspiel von Hartz IV, griechischer Staatspleite und Privatisierungen in Ghana - Ein diskussionsbassierter Workshop Frauke Banse (Sozialwissenschaftlerin) KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6, Campus |
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| 14h | „Systemkrise - Warum der Kapitalismus an sich selber scheitert“ Claus Peter Ortlieb (EXIT-Autor, Professor an der Uni Hamburg) KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6, |
ab 15 Uhr Straßenfest Nora-Platiel Straße |
„Die Bundesverband freier und alternativer KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6, |
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| 16h | Bezugsgruppen-Training für Demonstrationen [vorverlegt von 18:00 Uhr] |
„Bildung Bertrand Stern (Philosoph, Schulkritiker) KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6, |
17:00 Uhr (!): Offenes Plenum der Kritischen Uni KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6, |
Musik: 16:00 Uhr: KAZS 17:00 Uhr: Spieltrieb (Oldenburg)
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„Halbinseln Friederike Habermann (Ökonomin, KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6, |
| 18h | [NEU] Diskussionsveranstaltung: “Wissenschaft und gesellschaftliche Verantwortung” Dr. Klaus Kock (Soziologe) Arnold-Bode-Str. 2, Raum 0409, Campus |
Podiumsdiskussion: „Es geht ums Ganze!“ Andreas Exner (Ökologe), Jan Beberweyk (Student), Kersten Cohrs (Gewerkschaftler), Hörsaal 6, Arnold-Bode-Str. 12, Campus |
19:00 Uhr (!): Diskussionveranstaltung: Frauke Kruckemeyer (Geographin) Thomas Goes (Sozialwissenschaftler) Oliver Schmolinski (AStA) KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6, |
18:00 Uhr: Sad Inside Cells 19:00 Uhr: SKA-Allüren (Darmstadt) Dj’s, uvm. |
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| 20h |
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Abendprogramm: Internationale Bildungsstreikparty im K 19 |
Abschlussparty |
Dienstag, (08.06.10) 18:00 Uhr
Hörsaal 6, Arnold-Bode-Straße 12 (gegenüber der Zentralmensa), Campus Holländischer Platz
Es diskutieren:
Andreas Exner, Publizist, Ökologe und KriSU-Aktivist,
Kersten Cohrs, langjähriger Gewerkschaftsaktivist der Freien ArbeiterInnen Union (FAU) Frankfurt/Main
Jan Beberweyk, Hochschulpolitischer Referent, AStA Marburg
am
Podium: “Es geht ums Ganze!”
Zum Konzept: In letzter Zeit ist immer wieder von Krisen und Miseren die Rede: Klimakrise, Wirtschaftskrise, Arbeitsmarktkrise, Bildungsmisere… Zufall oder besteht doch ein Zusammenhang? Wenn Krisen zusammenhängen, muss auch Umgang mit den Krisen zusammenhängen. Es soll darum gehen, welche Akteure sich gegen die herrschenden Verhältnisse stellen und welche Aktionsformen diese wählen, bzw. welche geeignet wären. Wir möchten gerne über eine gemeinsame Perspektive aller vorgestellten sozialen Kämpfe sprechen und wie diese zusammen geführt werden können.
Kassel: Bildungsfestival vom 07. – 11. 06.2010 zur bundesweiten Bildungsstreik-Aktionswoche
Die Kritische Uni Kassel (KUK) veranstaltet, im Rahmen der bundesweiten Bildungsstreikaktionswoche vom 07. bis 11. Juni 2010 das Bildungsfestival „reclaim your education!“. Auf dem Uni-Campus am Holländischen Platz wird es in dieser Woche ein vielfältiges Veranstaltungsangebot geben – alles kostenlos, frei von NCs und sonstigen Ausschlussmechanismen.
Dienstagmorgen (18.05.2010) wurde in Wiesbaden der Hessische Hochschulpakt von den Präsident*innen aller Hessischen Hochschulen unterzeichnet. Der Pakt sieht Einschnitte in der Höhe von 79 Mio € für Schulen und Hochschulen vor und stellt damit einen massiven Angriff auf freie Bildung dar (Hier aktuelle Berichte des Hessischen Rundfunks und der Frankfurter Rundschau).
Die Hochschulen hielten ihre Kritik in einer gemeinsamen Protesnotiz fest. Sie waren von der Landesregierung quasi zur Unterschrift genötigt worden. So ließ Bildungsministerin Eva Kühne-Hörmann Ende April in einem Interview verlauten: “Wer ihn nicht unterschreibt, für den gibt es bei der Höhe der Landesmittel in den nächsten Jahren auch keine Grenze nach unten.”
Indes betonte die Präsidentin der Universität Marburg Katharina Krause, Sie halte auch nach Ihrer Unterschrift an der Kritik des Hochschulpakts fest. Anders der Präsident der Uni Kassel, der bereits versöhnliche Töne für den Hochschulpakt findet.
zum Hessischen Hochschulpakt, den von der Langesregierung geplanten Kürzungen für hessische Schulen und Hochschulen sowie der Demo in Wiesbaden am 11.05.
Mittwoch, 05.05.2010, 16 Uhr auf dem Bib-Vorplatz
Kommen und weitersagen!
Auftaktveranstaltungen
Mi. 26.05.2010, 18:00 Uhr:
Nora-Platiel-Str. 6, Raum 0213
Info- und Aktionsplenum für den Bildungsstreik
Hier erfahrst Du, was geht und wo und wie Du Dich und Deine Ideen einbringen kannst.
Do. 27.05.2010, 18 Uhr:
Nora-Platiel-Str. 6, Raum 0213
“Die Unternehmerische Hochschule und der Bildungsstreik”
Vortrag mit Dr. Thomas Sablowski (Sozialwissenschaftler, Uni Frankfurt)
Di. 01.06.2010, 20:00 Uhr:
Nora-Platiel-Str. 6, Raum 0213
Film: “Summer of Resistance”
Bildungsfestival Kassel 07. – 11.06.2010
- reclaim your education -
Vorträge – Workshops – Straßenfest – Konzert – Stände – Open Space – Demo
Ausführliches Programm ab 13. Mai… Achte auf die Ankündigungen!
Wir haben erste Rückmeldungen bekommen. Einige ausgewählte Beiträge dokumentieren wir an dieser Stelle. Wir danken allen AktivistInnen und SympatisantInnen für ihre praktische Solidarität und freuen uns über weitere Unterstützung. Bitte lasst uns eine Kopie/Weiterleitung zukommen. Einen Brief, der einfach nur abgeschickt oder als Vorlage bentutzt werden kann findet ihr im “Freiraum bedroht”-Artikel. Gemeinsam für eine freie und emanzipatorische Bildung!
Verehrter Herr Postlep,
ich habe heute Morgen im Radio eine Meldung vernommen, die ich für
sehr bedauernswert halte. Dort wurde auf Studenten ihrer Universität
aufmerksam gemacht, die von Ihnen aus ihren Räumlichkeiten gedrängt
wurden.
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Die seit dem Bildungsstreik im Juni 2009 bestehende Initiative Kritische Uni Kassel (KUK) muss wieder um ihren Raum kämpfen. Der sogenannte KUK-Raum liegt zentral auf dem Campus der Universität Kassel am Holländischen Platz und gilt spätestens seit der permanenten Aneignung im Dezember 2009 als Freiraum für Studierende und sonstige Interessierte, die dem verkürzten (Un)Bildungsverständnis an der Hochschule widersprechen wollen und Alternativen praktizieren möchten. Die KUK versteht sich als offene Plattform für diejenigen, die gemeinsam im Prozess ein emanzipatorisches Bildungsverständnis aufbauen wollen und dabei den gesamtgesellschaftlichen Kontext als unverzichtbar ansehen.
Aufruf
Seit Jahren werden alle Bereiche des menschlichen Zusammenlebens zunehmend einer Logik wirtschaftlicher Verwertbarkeit untergeordnet. Mit aller Deutlichkeit zeigt sich dies auch im Bildungsbereich. Das am 01.01.2010 in Kraft getretene Hessische Hochschulgesetz (HHG) und die Verhältnisse an den Stiftungsuniversitäten Darmstadt und Frankfurt verdeutlichen diese Entwicklung beispielhaft. Folgen sind unter anderem die Entdemokratisierung der Universitäten durch den Abbau studentischer Mitbestimmung und die Machtausweitung des Hochschulrates, sowie die zunehmende Ökonomisierung der Bildung, etwa durch eine Übernahme privatwirtschaftlicher Steuerungsinstrumente und die Pflicht zur Drittmitteleinwerbung (HHG, § 8, Abs.1).
Die KultusministerInnenkonferenz (KMK) hat neue Eckpunkte für den Bachelor und Master beschlossen.
Im Klartext heißt das, dass nun eine neue Strukturreform der Modulinhalte und Prüfungsordnungen, die die Grundlage für das Lernen und Lehren bilden und somit unser Leben maßgebend bestimmen, mit 99,9999% Wahrscheinlichkeit bevorsteht.
Auch wenn die Beschlüsse der KMK hinter den Erwartungen der Studierenden, SchülerInnen und Azubis geblieben sind, ist das nun UNSERE MÖGLICHKEIT ZUR EINFLUSSNAHME auf die Studienbedingungen!
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