Vorläufige Zurücknahme aller HiWi-Vertragsanhänge!

Wir haben so gut wie gewonnen! Endlich erklärt die Leitung der Personalverwaltung mit einem Schreiben vom 27.01.14, dass sie zunächst vorläufig auf die „Erklärung zu Strafen und Disziplinarmaßnahmen“ bei HiWi-Anstellungen verzichten werden. Sie haben sich an das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst gewandt, wegen der „grundsätzlichen Bedeutung der Angelegenheit“.

Wir sind sehr gespannt auf deren Antwort, insbesondere da das Ministerium gegenüber der Personalverwaltung in dieser Angelegenheit nicht weisungsbefugt ist.

Somit können gerade alle beruht ihre Verträge schließen, ohne gezwungen zu werden rechtswidrige Anhänge auszufüllen/zu unterschreiben! Jippi!

KUK empfiehlt: Gerichte sind zum essen da – Demo

Am Samstag, den 25. Januar findet in Witzenhausen ab 15 Uhr eine
Demonstration gegen Lebensmittelverschwendung und für die Legalisierung
des „Containerns“, also die Entnahme von Lebensmitteln aus
Supermarktmülltonnen, statt.

Anlass ist die Gerichtsverhandlung gegen drei witzenhäuser Studierende
wegen angeblichen Mülldiebstahls, am 4. Februar 2014 vor dem Amtsgericht
Eschwege.

weiter Infos findet ihr hier: http://containerprozesswiz.blogsport.de/

HIWI-Vertragsanhang: FB 05 verabschiedet Resolution

Im Fachbereichsrat des Fachbereichs 05 wurde heute folgende Resolution einstimmig beschlossen. Diese Resolution wird der Universitätsleitung zugehen, andere Fachbereiche sind eingeladen sich anzuschließen.

„Der Fachbereichsrat des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften wendet sich entschieden gegen die Praxis der Universitätsverwaltung das Formular ‚Erklärung zu Strafen und Disziplinarmaßnahmen sowie zu laufenden Verfahren‘ für die Einstellung von Hilfskräften und Beschäftigten zu verlangen. Der FBR lehnt die Erhebung dieser Daten sowohl aus grundrechtebezogenen als auch aus juristischen Gründen ab und fordert die Universitätsleitung auf, mit sofortiger Wirkung von der Verwendung dieses oder ähnlicher Formulare abzusehen.“

HiWi-Verträge an der Uni Kassel wurden geändert!

Liebe (zukünftigten) studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte der Universität Kassel,

an der Universität Kassel wurden gerade die HiWi-Verträge geändert. Ab nun an soll jede studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft eine „Belehrung über die Verfassungstreue im öffentlichen Dienst“ und eine „Niederschrift über die förmliche Verpflichtung nach § 1 Abs. 1 bis 3 des Verpflichtungsgesetzes“ unterschreiben, wonach die Hilfskraft rechtlich einem_r Beamt_in gleichgestellt wird. Somit werden Hilfskräfte dazu verpflichtet „jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung ein[zu]treten“ und „sich durch sein [_ihr] gesamtes Verhalten zu der freiheitlich demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Verfassung des Landes Hessen zu bekennen und für deren Erhaltung einzutreten“ (Belehrung über die Verfassungstreue für den öffentlichen Dienst). Wer dieses Gelöbnis unterschreibt, tritt somit sein_ihr Recht ab, den Staat und dessen Gesetze zu kritisieren. Des Weiteren verlangt die Personalabteilung der Universität Kassel von Hilfskräften eine „Erklärung zu Strafen und Disziplinarmaßnahmen sowie zu laufenden Verfahren“. Neben Angaben, die die Hilfskraft zu (laufenden) Straf- und Ermittlungsverfahren machen soll, verpflichtet sie sich durch ihre Unterschrift „von jedem gegen […] [sie] eingeleiteten Straf- oder Ermittlungsverfahren und jeder gerichtlichen Verurteilung Mitteilung zu machen“ (Erklärung zu Strafen und Disziplinarmaßnahmen sowie zu laufenden Verfahren). Somit wird versucht mehr Daten über die Person zu bekommen, als im Führungszeugnis aufgeführt werden.

Wir halten dies für absolut unverhältnismäßig und rechtswidrig!

Hiwis werden in ein quasi-Beamt_innenverhältnis gezwungen, was wir an sich schon lächerlich finden. Es kann nicht sein, dass Studierenden die Pflichten von Beamt_innen aufgedrückt werden, aber zugleich nicht deren Rechte zugestanden bekommen.

Daher fordern wir dich auf, diese 3 genannten Anhänge des Vertages NICHT zu unterschreiben!

Lasst uns dagegen organisieren und wendet euch an uns, wenn ihr einen solchen Vertrag unterschreiben sollt.

Eure Kritische Uni Kassel

p.s. die 3 Anhänge sind hier einzusehen: http://www.uni-kassel.de/intranet/themen/arbeitsplatz-u-personal/beschaeftigungsverhaeltnis/hilfskraefte-einstellen.html

 

Veranstaltung: Was tun wenn’s brennt? – Rechtshilfetipps für linke Aktivist_innen

Das bürgerlich-kapitalistische Akkumulationsregime BRD unterliegt – wie jede herrschende Ordnung – dem Selbsterhaltungsprinzip, d. h. es will sich permanent vor tiefgreifendem strukturellen Wandel schützen (zum einen durch Integration, zum anderen durch Ausgrenzung).

aufgeflogener Spitzel in der linken Szene in Heidelberg

Hier setzt „staatliche Repression“ an – zum „Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, des Bestandes und der Sicherheit der BRD und ihrer Länder“. Ziel dieser Repression sind demnach alle, die geltende Gesetze übertreten könnten; zu ihrem politischen Maßnahmenkatalog gehören Abschreckung, Vorbeugung, Konfrontation und Vergeltung.

Im Vortrag soll es darum gehen, aufzuzeigen, mit welchen Organen es Menschen zu tun haben, die ins Visier des Staates geraten sind. Was ist zu tun auf Demos, Kundgebungen, bei Hausdurchsuchungen, bei Vorladungen usw.? Was macht mensch, wenn Mitarbeiter_innen des Inlandsgeheimdienstes an der Tür klingeln oder gar am Arbeitsplatz auftauchen? Außerdem soll ein Schwerpunkt des Vortrags angesichts der Ereignisse in Heidelberg auf den Umgang mit repressiven Maßnahmen gelegt werden, die im Zusammenhang mit dem groß angelegten Einsatz von Polizeispitzeln in der linken Szene zum Tragen kommen.

Dieser Vortrag eines Mitglieds des Bundesvorstands der linken Solidaritätsorganisation Rote Hilfe e.V. soll durch Weitergabe antirepressiver Grundinformationen dazu dienen, sich von diesen oder anderen Maßnahmen auch weiterhin nicht einschüchtern zu lassen.

Die Veranstaltung findet am Di., 19.07.11 um 19Uhr im Karoshi (Gießbergstraße 41-46) statt!

Solidarität mit der Kritischen Uni Kassel

Wir haben erste Rückmeldungen bekommen. Einige ausgewählte Beiträge dokumentieren wir an dieser Stelle. Wir danken allen AktivistInnen und SympatisantInnen für ihre praktische Solidarität und freuen uns über weitere Unterstützung. Bitte lasst uns eine Kopie/Weiterleitung zukommen.  Einen Brief, der einfach nur abgeschickt oder als Vorlage bentutzt werden kann findet ihr im „Freiraum bedroht“-Artikel.  Gemeinsam für eine freie und emanzipatorische Bildung!

Verehrter Herr Postlep,

ich habe heute Morgen im Radio eine Meldung vernommen, die ich für
sehr bedauernswert halte. Dort wurde auf Studenten ihrer Universität
aufmerksam gemacht, die von Ihnen aus ihren Räumlichkeiten gedrängt
wurden.
Weiterlesen

Workshop Daten- und Internetsicherheit Teil 2

Nachdem wir am letzten Mittwoch (18.11.) nicht fertig geworden sind (aus aktuellem Anlass >> HS1!), haben wir uns auf einen Fortsetzungstermin geeinigt:

Mittwoch, 02.12., ab 18 Uhr im gleichen Raum (Nora-Platiel-Str.6, Raum 0212)

Folgende Themen stehen noch aus:

  • IP-Anonymisierung mit TOR
  • Firefox-Addons

Sollten noch Themen angefallen sein, schreibt sie doch einfach als Kommentar unter diese Ankündigung, dann schauen wir, ob wir das hinkriegen.

An alle die am ersten Termin nicht da waren: Ihr seid herzlich eingeladen, am zweiten Termin teilzuhaben. Die Inhalte des zweiten Teils sind völlig unabhängig vom Ersten, d.h. ihr habt keine Anschlussschwierigkeiten.

Wir freuen uns auf euch, nachdem es beim letzten Mal so gut geklappt hat!

Workshop: Einführung in Linux

Linux ist eine interessante Alternative zum urheberrechtlich geschützten Windows: es ist Freie Software, es ist schwer auszuspionieren, es gibt keine Viren in Linux. Doch wie es funktioniert, bleibt für viele ein Rätsel.

Dieser Workshop soll helfen, einen ersten Ein- und Durchblick in Linux zu bekommen. Der Referent will versuchen vor Ort mit allen Interessierten eine Installation von Linux via Vorfürhung auf ihrem tragbaren Arbeitsgerät (Laptop, Netbook etc.) durchzuführen.

Hier eine Übersicht zum geplanten Inhalt:

– Was ist Linux und was Ubuntu? Warum überhaupt Linux benutzen?
– Installation und Einrichtung
– Parallelbetrieb Windows/Ubuntu
– Bedienung von Ubuntu
– Installation von Software
– Installation Hardware und Peripherie (Drucker, Netzwerk etc.)
– Probleme und Schwierigkeiten bzw. Nachteile von Linux
– Und noch viel mehr…
– Auf alle Fragen wird eingegangen

Technische Voraussetzung: Laptop, Netbook etc mitbringen; Gerät kann ruhig den VPN-Client haben (wenn nicht, auch nicht schlimm); USB-Stick (min. 1GB) mitbringen. Weiterhin wird gebeten, dass möglichst alle Teilnehmenden ein Kommentar mit der Marke und Modell ihres Geräts an den Artikel heften.

Alle Infos auf einem Blick:

Workshop: Einführung in Linux

Referent: Casper

Datum und Uhrzeit: 21.11.2009 um 16:00, open end

Ort/ Raum: Nora-Platiel-Str. 6  (WiSo-Pool)/ Raum 0213

Technische Voraussetzung: Laptop & Co., USB-Stick ODER VPN-Client

Workshop: Daten- und Internetsicherheit

Wir alle nutzen den Computer inzwischen nicht mehr nur zur Unterhaltung, sondern auch fürs Studium, den Job, politische Arbeit, etc. Dabei arbeiten wir oft mit sensiblen Daten ohne uns besonders um deren Schutz zu kümmern. Auch bei Recherchen im Netz oder Internetaktivismus ist vielen nicht bewusst, wie viele Spuren sie hinterlassen.

In diesem Workshop wollen wir daher gemeinsam mit den Teilnehmenden lernen

  • Dateien zu verschlüsseln,
  • Daten sicher zu löschen,
  • anonym im Netz zu surfen,
  • grundlegende Vorsichtsmaßnahmen im Internet anzuwenden und
  • Emails zu verschlüsseln.

Dabei werden die benötigten Programme auf den Rechnern der Teilnehmenden installiert und gemeinsam werden alle nötigen Schritte durchgegangen.

Damit dies möglich ist, bitten wir alle Teilnehmenden, die einen Laptop besitzen, diesen mitzubringen – dies ist aber natürlich nicht Voraussetzung für die Teilnahme. Nach Möglichkeit sollte auch der Internetzugang zum WLAN der Uni Kassel eingerichtet sein.
Wie das geht, steht hier: http://cms.uni-kassel.de/unicms/index.php?id=wlan-vpn
Die Programme – sowohl für Windows PCs als auch für Macs – bringen wir mit.

Wir freuen uns schon auf euch und hoffen, dass möglichst viele kommen und wir zusammen unseren Umgang mit dem Computer sicherer machen.

Auf einen Blick:

Workshop: Daten- und Internetsicherheit
Referenten: Igor und Tobi
Datum- und Uhrzeit: 18.11.2009, 18-20 Uhr, bei Bedarf aber auch länger
Ort: Nora-Platiel-Str. 6 (WiSo-Pool) / Raum 0212

Wichtig: Wer hat, möge bitte seinen Laptop mitbringen!