Archiv für die Kategorie „AG Aktionen“
Hey hey,
einige von uns haben Bock, eine Karriere als Clown zu starten. Ob auf Demos, auf dem Campus, oder einfach so auf den Strassen- wir wollen da sein.
Beim Workshop sollten wir uns folgendes überlegen:
* wo machen wir mit, und wo nicht?
* welche Sketche machen wir?
* wann treffen wir uns zum Üben?
* bestimmt auch noch andere Sachen, die mir grad nicht einfallen ;o)
Wenn auch du Lust hast mitzumachen, komm am 11.1.2010 um 16:00 in den KUK-Raum (Nora-Platiel 6, 0213).

Demo-Trauerzug, Königsplatz

Demo-Trauerzug, Obere Königsstr.

Demo-Trauerzug, vor dem Rathaus

Demo-Trauerzug, Rathaustreppe
Bilder: M. Schulze von Glaßer

Demo, Rathaustreppe

Demo, Innenstadt

Demo, im Rathaus

Demo, CDU-Zentrale

Hörsaal 1, Rednerpult

Hörsaal 1, eine Arbeitsgruppe

Hörsaal 1, eine Transpimalerin

Demo, HoPla Campus

Demo, Rathausstürmung

Demo, Rathaus

Demo, ein Trommler vorm Rathaus
Bilder: M. Schulze von Glaßer
Video der Arbeitgruppe-Mobilisierung aus dem Streikplenum via youtube HIER
Heute morgen haben Mitglieder der AG Anti-Militarismus und weitere Freiwillige eine kurzfristig organisierte Protestaktion vorm Kasseler Hotel “La Strada” durchgeführt. Anlass war eine Castingveranstaltung einer privaten Sicherheitsfirma für die US-Truppenausbildung. Hierbei sollten zivile Statisten für Kriegssimmulationen auf bundesdeutschen Truppenübungsplätzen für die US-Armee angeworden werden, die möglichst afghanischer bzw. arabischer Herkunft sein sollten. Die Statisten sollen den US-Soldaten dabei helfen, sich auf die örtlichen Gegebenheiten in den Kriegsgebieten einzustellen und somit effektiver zu vorzugehen.
Das Casting wurde von der Hotelleitung kurz nach dem Beginn untersagt. Die Hotelleitung war sich nach offizieller Stellungnahme vor den Protestierenden nicht darüber im klaren, wem sie zu welchem genauen Zweck Veranstaltungsräume vermietet hatte. Als die gewaltfreie Protestaktion mit Theaterblut, Transparent, Megafon und Flyern die Hotelführung sichtlich in Verlegenheit brachte, konnte es ihr gar nicht schnell genug gehen, die Firma SST und ihre Veranstaltung vom laufenden Hotelbetrieb auszuschließen. Der Castingleiter Randy Spillmann trat den AntimilitaristInnen mit Unverständnis entgegen und versuchte das Casting zu retten, indem er die friedliche Absicht hinter dem Casting betonte und den Demonstrierenden Verantwortungslosigkeit gegenüber der afghanischen Bevölkerung vorwarf. Dass SST jedoch auch ein Profiteur des Krieges ist und keineswegs ein caritativer Verein, der sich uneigennützig um Deeskalation in den Kriegsgebieten bemüht, leuchtete ihm nicht ein. Die Kriegslogik, in der weiterhin bewaffnete SoldatInnen als KonfliklöserInnen eingesetzt werden und alle anderen Mittel und Wege ausscheiden, wurde von ihm anerkannt. Er gestand in der kurzen Diskussion am Ende sogar ein, dass seine Firma auch nur ein Zahnrad in diesem Kreislauf sei. Erstaunlich, dass diese Erkenntnis kein Grund genug ist, aus diesen Mustern auszubrechen.
Mehrere PressevertreterInnen verfolgten die Protestaktion sehr interessiert und befragte viele Anwesende. HR-Artikel HNA-Meldung Wiesbadener Kurier PR inside
Weitere Infos zur Aktion und zu SST hier auf Indymedia
Danke an alle UnterstützerInnen für die erfolgreiche Aktion.
AG Anti-Militarismus
Die AG Aktionen versorgt die Studierenden der Uni Kassel in den letzten beiden Lehrveranstaltungswochen des Sommersemesters 09 mit Trostpflastern. Der Prüfungstress mit den Bergen von Klausuren, Hausarbeiten und dem damit verbunden Zeitdruck treibt mal wieder sein Unwesen. Die total sinnlose Prüfungsdichteist für viele nur die Spitze des Eisbergs. Die Bildungskeule schlägt überall zu. Ein Trostpflaster kann also nur der Anfang sein, denn die Studienwunden sollen nicht nur heilen, sie sollen auch nicht wieder aufbrechen. Die Kritische Uni Kassel soll den Entfaltungsraum bieten, in dem gemeinsam für ein besseres Studium eingetreten wird. Finanzspritzen sind dabei nur ein Bruchteil dessen, was ein befreiteres Studieren benötigt – wir als Studierende haben durch unser kritisches Handeln und Denken die Möglichkeit Veränderungen herbeizuführen.
Am 7.Juli zieht die AG Aktionen mit einem kleinen Schauspiel zur Mittagszeit über den HoPla-Campus und verteilt die Trostpflaster. Der Spaß wird dabei auch nicht fehlen, denn Lachen ist die beste Medizin.
Die anderen Uni-Standorte werden an den übrigenen Vorlesungstagen ebenfalls angesteuert.
Die AG Aktionen freut sich wie alle anderen AGs über neue Gesichter für zukünftige Ideen und Aufgaben. Die KUK macht auch nach dem Sommer weiter und soll wachsen, also mach mit!
Hier ein paar Bilder von der schönen Aktion!!
Demohandbuch hat sich zum Ziel gesetzt einen Leitfaden für die Organisation von Protest zusammenzustellen, der auf die spezifischen Gegebenheiten der Stadt Kassel zugeschnitten ist und so die bis jetzt gemachten Erfahrungen aus der Organisation von Protesten zu fixieren. Die Notwendigkeit einer solchen Anleitung ergibt sich aus der hohen Fluktuation, besonders der Kasseler Studierenden und damit eines regelmäßigen „Abflusses“ an erfahrenen AktivistInnen.
Gliederung für das Demohandbuch
1. Planung (innhaltliche Ausrichtung)
1.1 Anmeldung
1.2 Mobilisierung
1.3 Orga (technik, Personal, Beiträge, Parolen etc.)
1.4 Aktionen in/aus der Demo (hilfe von AktionsplanerIn?)
1.5 Medien/Öffentlichkeitsarbeit
2. Durchführung
2.1 Versammlungsbeginn (EA-Flyer, “Aufstellung!”, Ordner etc.)
2.2 Während der Demo (Aktionen, Reaktionen auf Spontanes, Reaktion auf Repression)
2.3. Auflösung (wann, wo, wie)
2.3.1 wie weiter…
3. Nachbereitung
3.1. Reflexion
Die AG Aktionen sorgt dafür, dass die Öffentlichkeit auf die Kritische Uni Kassel und ihre Themen aufmerksam gemacht wird. Dabei sollen Aktionen sowohl an den jeweiligen Uni-Standorten als auch im außeruniversitären Raum durchgeführt werden. Die AG Aktionen versteht sich nicht als Auftragsgruppe, die zur Planung und Umsetzung von Aktionen gerufen wird, sondern soll Leuten vor allem einen gemeinsamen kreativen Raum bieten, in dem sie ihnen wichtige Themen zweckmäßig darstellen können. Die KUK als selbstbestimmte kritische Gemeinschaft sollte dabei immer zum Tragen kommen. Die AG Aktionen wird nicht durchgängig von den gleichen Leuten getragen, sondern themenbezogen besetzt. Wir wollen jedoch stets erfahrene Aktivist_innen und unerfahrene Interessierte zusammen wirken lassen, somit wird auch jede Aktion als gemeinsamer Lernprozess verstanden. Die Ressourcen für die Aktionen werden innerhalb des KUK-Plenums sowie auf informellen Wegen aufgetrieben. Zudem sollen alle Aktionen im Archiv der AG dokumentiert werden.







