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	<title>Kritische Uni</title>
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	<description>Blog der Kritischen Uni Kassel</description>
	<lastBuildDate>Fri, 20 Aug 2010 16:57:20 +0000</lastBuildDate>
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		<title>&#8220;Präsidium behindert die Initiative Kritische Uni Kassel&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 07:50:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Asa</dc:creator>
				<category><![CDATA[AG Öffentlichkeitsarbeit/Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Plenum & Allgemeine Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[Die KUK darf seit dem 12. Juli 2010 keine Räume mehr für Veranstaltungen an der Uni Kassel reservieren, AUßER wenn wir die jeweilige Veranstaltung beim Kanzler Robert Kuhn vorstellen. Die Kontrolle und Zensur durch eine Person halten wir für höchst fragwürdig! &#8220;Ob dies im Sinne einer freien, kritischen Wissenschaft und Bildung ist, ist zu bezweifeln&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } -->Die KUK darf seit dem 12. Juli 2010 keine Räume mehr für Veranstaltungen an der Uni Kassel reservieren, AUßER wenn wir die jeweilige Veranstaltung beim Kanzler Robert Kuhn vorstellen. Die Kontrolle und Zensur durch eine Person halten wir für höchst fragwürdig! &#8220;Ob dies im Sinne einer freien, kritischen Wissenschaft und Bildung ist, ist zu bezweifeln&#8221; (Zitat aus unserer PM).</p>
<p>Hier ist außerdem ein Artikel, den wir auf Indymedia gefunden haben, der auf die Raumreservierungs-Situation der KUK aufmerksam macht. Er berichtet ausführlich über die Geschehnisse:</p>
<p><span id="more-1540"></span></p>
<p><strong>&#8220;[Ks] Präsidium behindert die Initiative </strong><em><strong>Kritische Uni Kassel</strong></em></p>
<p><strong>Kontrolle und Zensur an der Universität Kassel</strong></p>
<p>Seit dem 12.07.2010 ist es der Kritischen Uni Kassel verboten Räume der Universität Kassel für Veranstaltungen zu nutzen. Dieses Verbot kommt vom Präsidium. In Zukunft müssen Räumlichkeiten direkt bei Kanzler Dr. Robert Kuhn beantragt und von ihm genehmigt werden. Bereits gebuchte Räume für Vorträge wurden nachträglich gestrichen. Somit sind der studentischen Selbstverwaltung und einer kritischen, emanzipatorischen Bildung mal wieder Steine in den Weg gelegt worden.</p>
<p>Die Kritische Universität Kassel (kurz KUK) ist aus den Bildungsprotesten 2009 hervorgegangen. Die KUK versteht sich als eine Plattform, auf der alternative Veranstaltungen stattfinden können. Ihr Ziel ist nicht nur gegen das allgegenwärtige Bildungssystem zu protestieren, sondern auch eine gänzlich andere Art der emanzipatorischen Bildung erfahrbar zu machen und praktisch umzusetzen. Weitere Informationen finden sich unter: <a href="../"><span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;">http://www.kritischeuni.de</span></span></a></p>
<p>Zur Vorgeschichte der Zensur:</p>
<p>Die Initiative BDS (Boykott, Deinvestition und Sanktion) lud zu einer Veranstaltung unter dem Titel &#8220;BDS- Eine Strategie gegen israelische Apartheid und Besatzung&#8221; ein. Diese sollte am 07.07.2010 in Universitätsräumlichkeiten stattfinden und wurde über die öffentliche Infomailliste der KUK angekündigt. Allerdings war die KUK weder die Veranstalterin des Vortrags, noch existiert eine Positionierung seitens der KUK zu dieser Gruppe. Die Mail war als Einladung an Einzelpersonen vorgesehen, und wurde NICHT von der KUK initiiert.</p>
<p>Daraufhin kam es zu zwei Missverständnissen:</p>
<ol>
<li>Bei der Raumvergabe entstand der Eindruck, der Vortrag sei 	von der KUK, ohne dass dies geäußert wurde.</li>
<li>[<em>Änderung des 	Originalartikels durch Asa</em>: 	Ein Journalist eines online Nachrichtenportals hat die 	Fehlinformation, der Vortrag sei von der KUK, von der Pressestelle 	der UniK erhalten]. Er veröffentlichte hierzu einen Artikel, der die 	KUK in die Verantwortlichkeit für den Raum stellt 	(<a href="http://nordhessische.de/news.php?id=1589"><span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;">http://nordhessische.de/news.php?id=1589</span></span></a><span style="color: #000000;">). </span>Parallel dazu bat er um eine Stellungnahme der KUK. Diese 	wurde dann verkürzt in einem zweiten Artikel online gestellt 	(<a href="http://nordhessische.de/news.php?id=1590&amp;c=2&amp;h=Kuk"><span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;">http://nordhessische.de/news.php?id=1590&amp;c=2&amp;h=Kuk</span></span></a><span style="color: #000000;">).</span></li>
</ol>
<p>Beachtenswert ist, dass der erste Artikel auch nach Klärung des Missverständnisses nicht geändert / kommentiert wurde. Der besagte Journalist hatte bereits in der Vergangenheit seine kritische Einstellung zu den Bildungsprotesten zum Ausdruck gebracht: <a href="http://www.nordhessische.de/news.php?id=1335&amp;c=2"><span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;">http://www.nordhessische.de/news.php?id=1335&amp;c=2</span></span></a><span style="color: #000000;">. </span>Die Veranstaltung der Initiative BDS fiel letztendlich aus, weil ihr die Raumnutzung untersagt wurde.</p>
<p>Im Übrigen distanzierte sich auch die Initiative BDS gegenüber des Präsidiums von der Behauptung, die Veranstaltung sei im Rahmen der KUK geplant worden. Doch das Präsidium der Uni Kassel hat keinerlei Versuche unternommen, weiteren Kontakt bzgl. einer Klärung der Situation mit der KUK aufzunehmen.</p>
<p>Am 12. 07.2010 bekam die KUK dann von der Raumverwaltung die nette Mitteilung, dass für sie keine Räumlichkeiten mehr zur Verfügung gestellt werden dürften. Einzige Ausnahme bilden Veranstaltungen, die einen klaren Bezug zur Hochschule haben, und diese müssten direkt beim Kanzler beantragt werden. Zur Begründung wird das Hessische Hochschulgesetz, genauer §§ 1 und 3 angeführt. Demzufolge wurden der KUK für zwei bereits organisierte Vorträge zum Thema Klimawandel die Räumlichkeiten entzogen.</p>
<p>Die KUK hat diesbezüglich eine Pressemitteilung herausgegeben:</p>
<p>Zitat: „<span style="font-size: small;">Präsidium behindert studentische Initiative </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Kontrolle und Zensur an der Universität Kassel</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Neuerdings darf die kritische Uni Kassel (kurz: KUK), eine studentische Initiative, keine Räume mehr bei der Raumverwaltung der Universität buchen. Räume für Veranstaltungen müssen ab sofort bei Kanzler Dr. Robert Kuhn persönlich beantragt werden. Außerdem seien alle schon getätigten Buchungen gestrichen, laut eines Schreibens von der Standortverwaltung Hopla. Die laufende Veranstaltungsreihe, die sich mit dem Klimawandel und dem Klimaschutz auseinander setzt, wurde somit verboten weiter in den Räumlichkeiten der Universität durchzuführen. Die KUK, ein von der Universität anerkanntes und gefördertes Projekt, ist somit der Kontrolle und Zensur einer einzigen Person ausgesetzt. Ob dies im Sinne einer freien, kritischen Wissenschaft und Bildung ist, ist zu bezweifeln.“</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Dies lässt vermuten, dass die KUK der Universitätsleitung schon länger ein Dorn im Auge ist und dieses Missverständnis zum Anlass genommen wurde, um selbstverwaltete Strukturen massiv einzuschränken. Des weiteren ist es mal wieder ein Beispiel dafür, dass kritische Bildung welche sich nicht in Institutionen einreiht unerwünscht ist.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Mit solidarischen Grüßen,</span></p>
<p><span style="font-size: small;">die stillen Beobachter_Innen&#8221;</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Terminänderung: Kniff an, Knopf aus oder so alltäglich und deshalb unsichtbar?</title>
		<link>http://www.kritischeuni.de/?p=1523</link>
		<comments>http://www.kritischeuni.de/?p=1523#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 10:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>godjefarangi</dc:creator>
				<category><![CDATA[AG alternative Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Termin für den dritten und letzten Vortrag in der Reihe &#8220;Knöpfe, Kniffe, Klimawandel&#8221; hat sich geändert. Der neue Termin ist: Kniff an, Knopf aus oder so alltäglich und deshalb unsichtbar? Ungewöhnliche Ideen und Diskussionen zum Thema &#8220;Was-können-wir-tun&#8221; Donnerstag, den 15.07.2010 um 20 Uhr im Raum R. 0207 Nora-Platiel-Straße 6 [Anmerkung vom 30.7.2010: Aufgrund der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Termin für den dritten und letzten Vortrag in der Reihe &#8220;Knöpfe, Kniffe, Klimawandel&#8221; hat sich geändert. Der neue Termin ist:</p>
<p>Kniff an, Knopf aus oder so alltäglich und deshalb unsichtbar?  Ungewöhnliche Ideen und Diskussionen zum Thema &#8220;Was-können-wir-tun&#8221;</p>
<p>Donnerstag, den 15.07.2010 um 20 Uhr im Raum R. 0207 Nora-Platiel-Straße 6 [Anmerkung vom 30.7.2010: Aufgrund der Raumvergabe-Situation der KUK an der Uni Kassel, können wir nicht bestätigen, dass dieser Termin stattgefunden hat, da die KUK lediglich geholfen hat, den Raum zu organisieren, aber nicht den Vortrag gehalten hat. Der Arbeitskreis um die Veranstaltungsreihe wird mehr Auskunft geben können. Wir bitten um Verständnis, weil die Situation an der Uni Kassel für uns selbst zur Zeit intransparent ist, was die Raumvergabe betrifft.]</p>
<p>Wir entschuldigen uns für die kurzfristige Änderung und hoffe, dass Interessierte dies noch rechtzeitig erreicht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Knöpfe, Kniffe, Klimawandel</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 08:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>godjefarangi</dc:creator>
				<category><![CDATA[AG alternative Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranst]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Klimawandel zeigt uns sein Gesicht immer öfter und immer klarer. Es gibt in der wissenschaftlichen Gemeinschaft kaum noch ernstzunehmende Meinungen, die bezweifeln, dass diese klimatischen Veränderungen wesentlich von den Menschen verursacht sind &#8211; im Besonderen von denen in den so genannten &#8220;Industrieländern&#8221;. Relativ sicher und plausibel ist auch die Einschätzung, dass die Erwärmung durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"> Der Klimawandel zeigt uns sein Gesicht immer öfter und immer klarer.</span><br style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"> Es gibt in der wissenschaftlichen Gemeinschaft kaum noch ernstzunehmende  Meinungen, die bezweifeln, dass diese klimatischen Veränderungen  wesentlich von den Menschen verursacht sind &#8211; im Besonderen von denen in  den so genannten &#8220;Industrieländern&#8221;.</span><br style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"> Relativ sicher und plausibel ist auch die Einschätzung, dass die  Erwärmung durch die hohen Emissionen von Treibhausgasen beschleunigt  wird.</span><br style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"> Wenn es keine radikalen Veränderungen, eine Reduzierung der  Treibhausgasemissionen und einen umfassenden Schutz und Wiederaufbau  natürlicher Senken gibt, sind die Vorhersagen für zukünftige klimatische  Entwicklungen verheerend.</span></p>
<p><span id="more-1510"></span><br style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"> In Kürze: Wir Menschen in den &#8220;Industrieländern&#8221; sind mit unserem  Lebenswandel der Grund für diese globale Krise.</span><br style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"> Doch warum finden keine radikalen Veränderungen im Angesicht solch  massiver und grenzüberschreitender Bedrohungen der lebendigen Vielfalt  und offensichtlicher Fehlentwicklungen statt?</span><br style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"> Diese Vortragsreihe versucht Schlaglichter zu werfen &#8211; ausgehend von  einer Darstellung und Diskussion der Phänomene Klimawandel und Peak Oil,  hin zu einer kleinen Forschungsreise, die uns auf den Energiefluss  führen wird. Dessen Quelle befindet sich, Mensch ahnt es, direkt zu  unseren eigenen Füßen.</span><br style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;" /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"> Alle Teilnehmenden sind recht herzlich eingeladen mit zu diskutieren &#8211; und  zu handeln.</span><br />
<span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><br />
Klimawandel:</span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><br />
Wie funktioniert Klimawandel – Grundlagen, Ursachen und Folgen</span><br />
<span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><br />
<strong>Dienstag, den 06.07.2010 um 19 Uhr im Raum R. 0404 Arnold-Bode-Straße 2</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><br />
Knöpfe:</span><br />
<span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><br />
Reichweite &amp; Peak Oil, Energie &amp; Schweiß, Knöpfe und Rückkopplungen</span><br />
<span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><br />
<strong>Montag, den 12.07.2010 um 19 Uhr im Raum R. 0207 Nora-Platiel-Straße 6</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><br />
Kniffe:</span><br />
<span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><br />
Kniff an, Knopf aus oder so alltäglich und deshalb unsichtbar? Ungewöhnliche Ideen und  Diskussionen zum Thema &#8220;Was-kann-ich-tun</span><br />
<span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><br />
<strong>Mittwoch, den 15.07.2010 um 20 Uhr im Raum R. 0207 Nora-Platiel-Straße 6</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><br />
Wir freuen uns auf euer Kommen!</span></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Veranstaltung &amp; Studienprojekt: Jugend-Jugendbewegung’ Juni 2010</title>
		<link>http://www.kritischeuni.de/?p=1505</link>
		<comments>http://www.kritischeuni.de/?p=1505#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 10:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Asa</dc:creator>
				<category><![CDATA[AG alternative Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[alternatives Veranstaltungsverzeichnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Veranstaltungsreihe zum Thema Jugendbewegungen im historischen Kontext. Von Niels Beckenbach. 1. Sitzung am 21.Juni 2010, 18Uhr Nora-Platiel-Str. 6, 0207. Literaturhinweise: Erik H. Erikson (2 Texte) s.o.; zur Strukturierung des gesellschaftlichen/ zeitlichen Raumes: Guy Debord: Die Gesellschaft des Spektakels (S.11-19, 29- 43,131 – 143, 155-179); Filmausschnitt: Rebel without a cause ( 1955, Regie: Nicholas Ray. Darsteller: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0cm } 		P.western { font-style: normal; font-weight: normal } 		P.cjk { font-style: normal; font-weight: normal } 		P.ctl { font-style: italic; font-weight: normal } --></p>
<p style="margin-left: 0.95cm;"><strong>Veranstaltungsreihe zum Thema Jugendbewegungen im historischen Kontext. Von Niels Beckenbach.</strong></p>
<p style="margin-left: 0.95cm;"><strong>1. Sitzung am 21.Juni 2010, 18Uhr Nora-Platiel-Str. 6, 0207.</strong><strong> </strong>Literaturhinweise: Erik H. Erikson (2 Texte) s.o.; zur Strukturierung des gesellschaftlichen/ zeitlichen Raumes: Guy Debord: Die Gesellschaft des Spektakels (S.11-19, 29- 43,131 – 143, 155-179); Filmausschnitt<em>: Rebel without a cause </em>( 1955, Regie: Nicholas Ray. Darsteller: James Dean, Natalie Wood).</p>
<p style="margin-left: 0.95cm;"><strong>2. Sitzung am 28.Juni 2010. </strong>Literaturhinweis: J. Savage: Teenage. Die Erfindung der Jugend, Frankfurt/ M. 2008: (S. 32-48, S. 48 –65, S. 149 –157, 271- 292, 347- 356); Zu Jugendbewegung und Naturromantik: Ricarda. Huch: Der romantische Charakter in Dies.: die Romantik. Blütezeit, Ausbreitung und Verfall. Tübingen 1951, S.112- 142 (Zusatzlektüre: Fr. Schlegel: Lucinde. Briefroman).</p>
<p style="margin-left: 0.95cm;"><strong>3. Sitzung am 12.Juli 2010</strong>. Literaturhinweis: Aufschwung,  ‚Blüte’ und Ende (?) der Jugend- Bewegungen nach 1945. Beitrag von Rudi Dutschke in: Bergmann, Dutschke, Rabehl, Levevre: Rebellion der Studenten oder Die neue Opposition. Rororo 1043.Reinbek bei Hamburg 1968 (S.33- 93); Dok.- Film über Rudi Dutschke. <span lang="en-GB">Kontrastiv: : </span><span lang="en-GB"><em>Germanys Next Top Model. </em></span><em>TV- Serie.</em></p>
<p style="margin-left: 0.95cm;"><em><span id="more-1505"></span><br />
</em></p>
<p style="margin-left: 0.95cm; font-style: normal; font-weight: normal;">
<p style="margin-left: 0.95cm;"><strong>Jugend im soziologischen Diskurs</strong></p>
<p style="margin-left: 0.95cm;">Das Jugendalter, seine zeittypische Artikulation, wurde Mitte/ Ende der 50er Jahre, nach Abschluß der ersten Wiederaufbauphase in der Bundesrepublik, soziologisch zum Thema. Erste Filme zur Jugendproblematik (‚<em>Denn sie wissen nicht, was sie tun’</em> (feat. James Dean) , <em>Die Halbstarken’</em> (feat. Horst Buchholz und Karin Baal, es existiert übrigens je eine Verfilmung Ost und West; der Vergleich ist lohnend) und eine soziologisch- sozialpsychologische Veröffentlichung von Herbert Marcuse (Eros and Civilization, 1955, dt. Triebstruktur und Gesellschaft)  waren erste Zeichen einer Jugend ‚in Bewegung’, damals meistens  ‚Jugendunruhen’ genannt</p>
<p style="margin-left: 0.95cm;">Als Ludwig von Friedeburg in der Einleitung zu der von ihm herausgegebenen Textsammlung ‚Jugend und Gesellschaft’ (Köln 1965: K und W) in Erinnerung rief, daß die Nicht- Angepasstheit der Jugend ‚von Alters her’ für Eltern, Erzieher und sogar für die Philosophen zu den Probleme des Daseins gehörte, war die Welt in der Bundesrepublik noch in Ordnung. Eine ‚skeptische Generation’ , so Helmut Schelsky (1964) sei an Politik und Ideologie nicht interessiert, orientiere sich hin auf den berufliche Zukunft oder sei überwiegend an Freizeit interessiert; dominante Leitbilder der Jugend, so noch 1967 eine Umfrage der  ‚FR’, seien Anpassung, Arrangement mit den Wertvorstellungen der Eltern und ein sich- Einrichten in den Segnungen der Wohlstandgesellschaft (<em>FR v. 2.12.67</em>).   Für die Studierenden, damals eine Bildungs- Elite von ca. 5- 6% eines Altersjahrgangs (hoch-reproduktiv v a bei Medizinern und Juristen) , ermittelten Habermas, Friedeburg u.A. (`<em>Student und Politik’</em>) ein überwiegend angepasstes Gesellschaftsbild, angepasst an die restaurative Wertewelt der Väter.</p>
<p style="margin-left: 0.95cm;">Die universitäre Wirklichkeit war bis Mitte/Ende der 60er Jahre zugeschnitten auf die ‚repräsentative’ Macht der Ordinarien. Ein hohes Maß an HS- Autonomie nach innen, eine lautlos und naturwüchsig funktionierende ‚Belieferung’ gesellschaftlicher Eliten (dazu, am Beispiel von Juristen und Medizinern, R.  Dahrendorf: Gesellschaft und Demokratie in Deutschland, München 1965 , 245 ff., 260 ff.) ;gleichzeitig ein seit Mitte der 60er Jahre kontinuierlich beklagtes Defizit an erforderlicher Modernität: das war die strukturellen Situation der <em>Ordinarienuniversität</em>- im Niveau gerade der herausragenden Fachvertreter immerhin: eine Universität im Sinne von Humboldt. (Phase 1).</p>
<p style="margin-left: 0.95cm;">Die <em>Gruppenuniversität</em> der 70er- Mitte der 90er Jahre war moderner hinsichtlich der Berücksichtigung von Interessen der Studierenden und des Mittelbaus; sie war geöffnet für ein in der Geschichte der deutschen Universität niemals erreichtes Ausmaß an Autonomie von Lehre und Forschung, auch hinsichtlich einer kritischen  Reflexion bestehender gesellschaftlicher Zustände (s. etwa die Denkanstöße hinsichtlich neokolonialer Verwicklungen, dunkler Vergangenheit in Deutschland, hinsichtlich obsoleter Geschlechterrollen und Autoritätsmuster, etc.). Man könnte es so formulieren, daß in der Geschichte der deutschen Universität jugend- spezifische und jugend- bewegte Vorstellungen (Ideen, Ideologien, Gesellschaftsbilder) niemals einen vergleichbaren Einfluß, in der universitären Lehre und ansatzweise auch in der Forschung, einnehmen konnten wie in den 70er und 80er Jahren.  Insbesondere die sozialen Disziplinen wie Soziologie, Sozialpädagogik/ Sozialarbeit, Psychologie und Politikwissenschaften (weniger: Geschichte) beeinflussten wiederum in der Folge die entsprechenden Berufsfelder. Daß hier eine internationale Entwicklung vorliegt, sei nur am Rande betont.</p>
<p style="margin-left: 0.95cm;">Und: <em>das Studieren machte Spaß</em>!</p>
<p style="margin-left: 0.95cm;">Die Erwähnung dieses Umstands erscheint notwendig, weil zuweilen, auch von seriösen Forschungseinrichtungen wie etwa dem Hamburger Institut für Sozialforschung (W. Kraushaar) , im Einklang mit einem dominanten Tenor der massen- medialen Information, der Eindruck erweckt wird, ‚1968’sei im wesentlichen eine Bewegung hin zur Gewalt gewesen. Indessen trat mit dieser, aus der Binnensicht erfreulichen, Autonomie von Lehre und Forschung ein defizienter Aspekt von Effizienz/ Überprüfbarkeit und Vergleichbarkeit (also auch von transparenten Stufen und Teilerträgen im Falle eines studentischen Wechsels zwischen Hochschulen in Erscheinung. Ob mit der enormen Öffnung der Hochschulen hinsichtlich von regional/ schichtspezifischen Begabungsreserven auch eine Nivellierung des Niveaus einherging, soll hier nicht entschieden werden; diesbezügliche Einwände erscheinen jedenfalls nicht vorn vornherein als abwegig. (Phase 2).</p>
<p style="margin-left: 0.95cm;">Im Zeichen des  Bologna- Prozesses, einerseits, mit zunehmender und hochgradiger Ökonomisierung des Ausbildungssektors wird, so die Befürchtung, belegbar darüber hinaus auf der Ebene der Erfahrung von Studierenden und Lehrenden, der in der Phase 2 immer noch gegebene Charakter einer <em>auch </em>auf allgemeine Bildung (staatsbürgerlich, sozialisatorisch, informell- kollegial) ausgerichteten Hochschule zumindest für die Bachelor- Phase eingeschränkt, wenn nicht sogar in Richtung auf  Standardisierung und Verschulung auf Fachhochschulniveau  sogar tendenziell eliminiert. Eine in der Geschichte der Universität niemals erlebte Einschränkung der Hochschulautonomie hinsichtlich der Studieninhalte (nicht etwa sind die formell- bürokratischen Strukturen gemeint), eine dramatische Überlastung des Lehrpersonals und, als Konsequenz, mehr und mehr der Wandel des freien akademischen Bürgers in den Helotenstatus eines semiakademischen Arbeit- Nehmers, kognitiv flexibel aber zunehmend unfähig, das komplexe Gefüge von Überforderung und Ent- Intellektualisierung und, dazu komplementär, als Forschungshypothese formuliert, eine medial In Szene gesetzte Spektakel- Welt zu durchschauen (s. dazu <em>Guy Debord: Die Gesellschaft des Spektakels, Düsseldorf 1967</em>). Auch hier bieten sich ein filmische Beispiele an: ‚Der Teufel trägt Prada’ (feat. <span lang="en-GB">Glenn Close) oder </span><span lang="en-GB"><em>Germanys Next Top Model </em></span><span lang="en-GB">(feat. Heidi Klum).</span></p>
<p style="margin-left: 0.95cm;">Zurück zum zeitgeschichtlichen Faden. Die im Zeichen der 1968er –Revolte partiell (nicht:generell) veränderte Universität – jugend- affiner, bunter, lebendiger, verglichen mit der Ordinarien- Universität nicht unbedingt höher im Forschungsniveau, aber breiter im Anwendungsprofil und vor allem in der relativen  Ausschöpfung von Begabungspotentialen: diese den Zeitgeist der 70er und 80er Jahre reflektierende Universität erfährt derzeit einen zweiten grundlegenden Umbau. Effizienz, Verschulung, eine tendenziell betriebswirtschaftliche Reaktion auf das Massenstudium anstelle der kulturellen Öffnung wie in der vorherigen Phase, kennzeichnen die gegenwärtige Lage. Die Transformation eines –so  die These- offenen Lernprozesses in ein rigides Leistungs- und Zertifizierungsschema führt zur Überlastung, zu massenhaften Monotonieerfahrungen, zu Entmotivierung und ansatzweise auch zu einer ver-dumpfenden und apathie- förndernden Anpassung auf den Ebenen der Studierenden und innerhalb des akademischen Mittelbaus. Auch im Bereich der Lehrenden steigt der Anpassungsdruck; dies wird offensichtlich allerdings nur bei Wenigen als Problem der Inhalte und der sozialen Beziehungen gesehen, meistens wird innerhalb des Lehrkörpers die Problematik auf die zeitliche Belastung geschoben und damit affektiv ‚entsorgt’. Der neue Hochschullehrer/ die neue Hochschullehrerin: Vorweg- Anpasser an eine für die Universität unerträgliche Sinn- Standardisierung? Für das KUK-Projekt eine Randfrage.</p>
<p style="margin-left: 0.95cm;">Die derzeitige Situation, so war die übereinstimmende Schlussfolgerung in der Diskussion,  ist von Seiten einer Kritischen Universität weder kurzfristig zu ändern noch können- oder sollten-  immanent- griffige <em>Incentives </em>für das geforderte Nachdenken über die hier angedeutete Tendenz einer vorauseilenden Selbst- Rationalisierung der gegenwärtigen Universität offeriert werden; dieser Befund gilt für Studierende und für den akademischen Mittelbau gleichermaßen. Foren und intellektuelle Inseln des Nachdenkens- ein romantisches Bild: <em>Inseln der Glückseligen</em>-  wie die Kasseler KU- Initiative sollten zunächst durch kontinuierlichen Diskurs konsolidiert und wo immer möglich überregional in Verbindung gebracht werden. Es geht dabei ( noch) nicht um den Aufbau einer Gegenuniversität, wohl aber um die Schaffung- oder, bezogen auf die 70er und 80er Jahre: den Erhalt- einer Alternativkultur zu der fortschreitenden <em>Ver- Betriebswirtschaftlichung </em>der Universität. Eine zu erarbeitende KU- Kultur verhält sich subversiv, gleichsam ‚listig’ gegenüber dem hinter der locker- flexiblen Sprach- Fassaden (‚Spektakelwelt’) sich drehenden Hamsterrad und dem nivellierten Arbeitnehmerdasein der Studierenden.</p>
<p style="margin-left: 0.95cm;"><strong>Das jugendliche Moratorium</strong></p>
<p style="margin-left: 0.95cm;">Als erster Schritt im Rahmen eines selbstbestimmten Studienprojekts ‚<em>Jugend- Jugendbewegung’</em> wird, mit dem Ziel einer Anknüpfung an studentische Interessen/ Jugenderleben und der Erarbeitung einer brauchbaren sozialwissenschaftlichen Modellierung wurde vorgeschlagen, die These des Psychoanalytikers Erik H. Erikson vom psychosozialen Moratorium (Identität und Lebenszyklus. Ffm 193, S. 127ff. sowie Ders.:  Jugend und Krise,engl. 1968, dt. 1970, Stuttgart.) zum Ausgangspunkt zu nehmen. Thema ist das Jugendalter als Konflikt- und Krisenkonstellation, wo sich (a) in Abhängigkeit der psychischen und sozialen Dynamik (Urvertrauen/ Urmißtrauen, Autonomie- Schuldangst, Initiative- Erfahrung von Ohnmacht und Entwertung) sowie (b) von zeitspezifischen Bedingungen und Möglichkeiten (s. o.: vom Krawall der ‚Halbstarken’ zur artikulierten Revolte) ein Instrumentarium gewinnen läßt, um die Beziehungen zwischen Jugendkonflikt (‚<em>psychsoziales Moratorium’ </em>) und Jugendbewegungen anhand von ausgewählten Beispielen von der Aufklärung (Rousseau) über die Romantik, die Meißnerbewegung von 1913 bis hin zu den kultur- revolutionären Bewegungen der 60er, 70er und 80er Jahre zu diskutieren. An eine heroisierende Erinnerungs- Bildung ist dabei nicht gedacht. Beispiel: Karl Moor in Schillers <em>Räuber,</em> der <em>junge Werther</em> bei Goethe in der Weimarer Klassik, der Jung- Expressionist Johannes R. Becher (dazu existiert ein vorzüglicher Dokumentarfilm) oder in der neueren Zeit Andreas Baader oder Ulrike Meinhof- diese Biographien stehen für eine destruktive Dynamik des ps.-soz Moratoriums. Dieser Aspekt:  progressive, regressiv- destruktive oder ‚neutralisierende’ Konsequenzen/ Dynamiken des Jugendkonflikt wäre nach meinem Vorschlag ein <em>erster</em> Schwerpunkt; die Verbindung des ps.- soz. Moratoriums mit Jugendbewegungen ein zweiter.</p>
<p style="margin-left: 0.95cm;">N.B. vertrat die These, daß die seit Beginn der Modernisierung im Aufklärungszeitalter bzw. im Falle Deutschlands zu Beginn des 19. Jahrhundert <em>konstitutive </em>Verknüpfung zwischen jugendlichen Identitätskrisen und Jugendbewegungen derzeit sich aufzulösen beginnt. Anders, als Forschungsfrage:  Lähmt der ökonomisierungs- bedingte, derzeitige Druck zu ‚flexibler’ Anpassung und zur ‚Verspaßung’ der informellen Sphäre eine kreative und überindividuelle Bearbeitung oder ‚Bewegung’ des ps-soz Moratoriums; findet eine zwangs- hafte Verschiebung des Moratoriums in den individuellen Binnenraum statt? Zu diesem Anwachsen an gesellschaftlichen Problemen paßt  die Rückläufigkeit der intellektuellen Öffentlichkeit gegenüber dem Spektakelbetrieb, wie er v a von den Massenmedien in Umlauf gesetzt wird. Die kulturellen Signale zwischen Jugend und Gesellschaft stehen in paradoxem, teilweise sogar surreal erscheinendem Kontrast zu einem notwendigen Dialog über die Probleme der Zeit.</p>
<p style="margin-left: 0.95cm;"><strong>Jugendbilder der 60er- der Film als  Mittler</strong></p>
<p style="margin-left: 0.95cm;">In wohl keinem anderen Medium spiegelt  sich das Jugenderleben ähnlich vielfältig und authentisch wie im Film. Wissenschaftler orientieren sich an Erklärungsmodellen- nicht immer mit dem Ergebnis eines vertieften Verstehens. Biographie und Introspektion sind unbestritten wichtige Quellen der Inspiration. Aber das individuelle Erleben bedarf der Deutung- eine Biographie wird interessant als <em>interpretiertes</em> Erleben.  Besonders der Film bietet wegen seiner Einbindung in die Kultur der Bilder, wegen der Subjektivität des Autors, häufig auch verstärkt oder nochmals gebrochen durch die Kunst der Darstellung.</p>
<p style="margin-left: 0.95cm;">
<p style="margin-left: 0.95cm;">In besonderer Weise repräsentiert und spiegelt der Film der 60er Jahre das jugendliche Erleben in der Zeit eines generationen- weiten Aufbruchs. Wenn Erikson darauf hinweist, dass es in aller Regel nicht die Erfahrung einer nieder- drückenden Mangelsituation, nicht die in der Situation der Depravierung geballte Faust ist, von der eine ‚progressive’ Dynamik des psychosozialen Moratoriums im Jugendalter ausgelöst wird, so gilt dies auch und gerade für die 60er Jahre. So wie die Dadaisten und Surrealisten auf dem Feld von Literatur und Malerei in der Epoche der klassischen Moderne sich dem gefälligen oder geschmäcklerischen Stil des<em> Fin des Siècle </em>verweigerten, so wie die Romantiker aus Überdruß und Ekel den bürgerlichen Trott des devoten Einknickens vor dem objektiv nicht mehr zeitgemäßen Absolutismus den Weg nach Innen suchten; ebenso waren es in den 60er Jahren bürger- kritische Intellektuelle wie Godard, Fellini, Fassbinder, Kluge, Schlöndorff oder Antonioni hinter der Kamera und Akteure/ Akteurinnen davor wie James Dean, Marlon Brando, Steve Mc Queen oder, in ihrer Nach- Sissy- Ära Romy Schneider, die sich dem gängigen Rollenschema des Niedlichen und Gefällig- Kitschigen verweigerten.</p>
<p style="margin-left: 0.95cm;">
<p style="margin-left: 0.95cm;">Aus der Fülle dieser Autoren (s. dazu die inspirierende Darstellung bei Aurich und Jacobsen über die filmischen  Sixties ) greife ich Jean Luc Godard heraus. Godard bietet sich als ‚Bildner’ des ps.-soz. Moratoriums und seiner aktionsgeladenen Dynamik auf der Ebene des Individuums (z.B: <em>Pierrot le Fou; Außer Atem</em>) oder der Gruppe (<em>Die Außenseiterbande, la Chinoise</em>) an, weil er in der medialen Brechung des Geschehens jeden Objektivismus des ‚so und nicht anders’ und jede Ideologiebildung (‚<em>unsere Partei</em>’) vermeidet und gerade dadurch das <em>kreative</em> Element des Jugenderlebens im psychosozialen Moratorium und die gegenüber Werbung, Konsum und Kommerz, aber auch gegenüber den verharschten politischen Frontbildungen in der Nachkriegszeit auf die Leinwand bannt. Als zusätzliche Forschungsfrage sei noch angemerkt, dass sich am Beispiel Godard auch die frage beantworten lässt nach nationalen Eigentümlichkeiten in den Jugendbewegungen des späteren 20. Jahrhunderts. Anders als in Frankreich wurde in Deutschland die Jugend zweimal ‚durchstaatlicht’ durch die Machtapparatur einer Diktatur. Der Marsch in die Gewalt im ‚bleiernen Herbst’, teilweise auch bezeichnet als ‚deutscher Herbst’ lässt sich vor diesem Hintergrund möglicherweise besser verstehen.</p>
<p style="margin-left: 0.95cm;">
<p style="margin-left: 0.95cm;"><strong>Lit</strong>.: <em>Schock und Schöpfung</em>. Jugendästhetik im 20. Jahrhundert. Neuwied 1986 (ein Ex. Befindet sich in der Kunstbibliothek) sowie Aurich und Jacobsen (Hg.) <span lang="en-GB">European 60s Revolte. </span>Phantasie und Utopie. Filmmuseum Berlin 2002</p>
<p style="margin-left: 0.95cm;">
<p style="margin-left: 0.95cm;">
<p style="margin-left: 0.95cm;">
<p style="margin-left: 0.95cm;">
<p style="margin-left: 0.95cm;">
<p style="margin-left: 0.95cm;">
<p style="margin-left: 0.95cm;">
<p style="margin-left: 0.95cm; font-style: normal; font-weight: normal;">
<p style="margin-left: 0.95cm; font-style: normal; font-weight: normal;">
]]></content:encoded>
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		<title>Die KUK empfiehlt: Stopp Castor!</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 17:52:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Asa</dc:creator>
				<category><![CDATA[AG alternative Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Hierbei handelt es sich um einen Veranstaltungshinweis, auf den wir gestoßen sind und den wir für unterstützenswert sowie verbreitenswert halten: Stopp Castor! Aktionsideen, Info-Film und Diskussion! Am 5.7.2010 ab 19Uhr im Salon an der Fuldabrücke.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hierbei handelt es sich um einen Veranstaltungshinweis, auf den wir gestoßen sind und den wir für unterstützenswert sowie verbreitenswert halten:</p>
<p><strong>Stopp Castor</strong>! Aktionsideen, Info-Film und Diskussion! Am <strong>5.7.2010</strong> ab <strong>19Uhr</strong> im <strong>Salon</strong> an der Fuldabrücke.</p>
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		<title>Bildungsfestival Kassel &#8211; Reclaim your Education 7.-11. Juni 2010 &#8211; (Vorläufiges) Programm</title>
		<link>http://www.kritischeuni.de/?p=1308</link>
		<comments>http://www.kritischeuni.de/?p=1308#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 12:50:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thombolah</dc:creator>
				<category><![CDATA[AG alternative Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsfestival]]></category>

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		<description><![CDATA[Download: Programm des Bildungsfestivals (PDF) Download: Anfahrt und Lageplan (PDF) Mo Di Mi Do Fr 10h Bildungsstreik Vollversammlung „Anything goes, nothing works? – Bildung und Politik heute“ Niels Beckenbach (Soziologe)/ Sabine Ruß (Politologin) KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6, Campus Uni-weite Vollversammlung Hörsaal 1 Vorplatz Demo im Anschluss. [NEU] „Wer nicht arbeit, soll weniger essen!“ – Unsichere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="border: 1px solid #884400; margin: 1em; overflow: scroll; width: 590px; height: 660px;">
<p><a href="http://www.kritischeuni.de/wp-content/uploads/2010/06/Programm-Bildungsfestival1.pdf">Download: Programm des Bildungsfestivals (PDF)</a><br />
<a href="http://www.kritischeuni.de/wp-content/uploads/2010/06/Anfahrt-Lageplan.pdf">Download: Anfahrt und Lageplan (PDF)</a></p>
<table style="height: 1069px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="4" width="676" rules="cols" bordercolor="#000000">
<col width="42"></col>
<col width="183"></col>
<col width="175"></col>
<col width="143"></col>
<col width="154"></col>
<col width="165"></col>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="42" bgcolor="#ffffff"></td>
<td width="183" bgcolor="#ffffff"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Mo</strong></span></span></td>
<td width="175" bgcolor="#ffffff"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Di</strong></span></span></td>
<td width="143" bgcolor="#ffffff"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Mi</strong></span></span></td>
<td width="154" bgcolor="#ffffff"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Do</strong></span></span></td>
<td width="165" bgcolor="#ffffff"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Fr</strong></span></span></td>
</tr>
</tbody>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="42" bgcolor="#ffffff"></td>
<td width="183" bgcolor="#ffffff"></td>
<td width="175" bgcolor="#ffffff"></td>
<td width="143" bgcolor="#ffffff"><em><br />
</em></td>
<td width="154" bgcolor="#ffffff"><em><br />
</em></td>
<td width="165" bgcolor="#ffffff"></td>
</tr>
</tbody>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="42" bgcolor="#ffffff"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>10h</strong></span></span></td>
<td width="183" bgcolor="#f3f3f3">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Bildungsstreik</strong></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Vollversammlung</strong></span></span></td>
<td width="175" bgcolor="#f3f3f3">
<p style="margin-bottom: 0cm;">„<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Anything<br />
goes, nothing works? – Bildung und Politik heute“</strong></span></span><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Niels Beckenbach (Soziologe)/ Sabine Ruß<br />
(Politologin)</span></span><br />
<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><em> </em></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><em>KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6,<br />
Campus</em><br />
</span></span></td>
<td width="143" bgcolor="#f3f3f3">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Uni-weite <strong>Vollversammlung</strong><br />
</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Hörsaal<br />
1 Vorplatz</span></span></em></p>
<p><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Demo </strong>im Anschluss.</span></span></td>
<td width="154" bgcolor="#f3f3f3"></td>
<td width="165" bgcolor="#f3f3f3"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>[NEU]</strong></span></span><strong> „</strong><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Wer<br />
nicht arbeit, soll weniger essen!“ – Unsichere Zukunft und Lebensführung</strong></span></span><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Barbara<br />
Schäuble (Sozialpädagogin/Soziologin)<br />
</span></span><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><em> </em></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><em>KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6,<br />
Campus</em></span></span><br />
<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><em> </em></span></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="42" bgcolor="#ffffff"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>12h</strong></span></span></td>
<td width="183" bgcolor="#f3f3f3"></td>
<td width="175" bgcolor="#f3f3f3">„<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Jugend.<br />
Kultur. Politik“</strong></span></span><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><br />
Einführungsveranstaltung: Selbstorganisiertes offenes Projektseminar im<br />
Rahmen der Kritischen Universität Kassel,</span></span><br />
<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Niels Beckenbach (Soziologe)</span></span><br />
<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><em>KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6,<br />
Campus</em></span></span></td>
<td width="143" bgcolor="#f3f3f3"></td>
<td width="154" bgcolor="#f3f3f3"></td>
<td width="165" bgcolor="#f3f3f3"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>[NEU]<br />
&#8220;Perspektiven internationaler Soidarität&#8221;</strong></span></span><br />
<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong> </strong>Über das Zusammenspiel<br />
von Hartz IV, griechischer Staatspleite und Privatisierungen in Ghana -<br />
Ein diskussionsbassierter Workshop</span></span><br />
<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Frauke Banse (Sozialwissenschaftlerin)</span></span><br />
<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><em>KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6,<br />
Campus</em></span></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="42" bgcolor="#ffffff"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>14h</strong></span></span></td>
<td width="183" bgcolor="#f3f3f3"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><br />
</span></span></td>
<td width="175" bgcolor="#f3f3f3">„<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Systemkrise<br />
- Warum der Kapitalismus an sich selber scheitert“</strong></span></span><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span><br />
<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Claus Peter Ortlieb (<a href="http://www.exit-online.org">EXIT</a>-Autor, </span></span><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Professor<br />
an der Uni Hamburg</span></span><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">)</span></span><br />
<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><em> </em></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><em>KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6,<br />
Campus</em></span></span></td>
<td width="143" bgcolor="#f3f3f3"></td>
<td width="154" bgcolor="#f3f3f3">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>ab 15 Uhr </strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Straßenfest</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong><em>Nora-Platiel Straße</em><br />
</strong></span></span><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">mit bunten Ständen und Kultur </span></span></td>
<td width="165" bgcolor="#f3f3f3">
<p style="margin-bottom: 0cm;">„<strong><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Die<br />
demokratische Schule“</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Bundesverband freier und alternativer<br />
Schulen</span></span><br />
<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><em> </em></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><em>KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6,<br />
Campus</em></span></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="42" bgcolor="#ffffff"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>16h</strong></span></span></td>
<td width="183" bgcolor="#f3f3f3"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Bezugsgruppen-Training</strong><br />
für Demonstrationen [vorverlegt von 18:00 Uhr]</span></span></td>
<td width="175" bgcolor="#f3f3f3">
<p style="margin-bottom: 0cm;">„<strong><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Bildung<br />
statt Schule“</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Bertrand Stern (Philosoph, Schulkritiker)</span></span><br />
<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><em> </em></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><em>KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6,<br />
Campus</em></span></span></td>
<td width="143" bgcolor="#f3f3f3"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>17:00  Uhr (!): </strong> <strong>Offenes Plenum der Kritischen Uni<br />
</strong></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><em>KUK-Raum  (0213), Nora-Platiel-Str. 6,<br />
Campus</em></span></span></td>
<td width="154" bgcolor="#f3f3f3">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Verdana;">Musik:</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Verdana;">16:00 Uhr:<br />
</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><a href="http://www.myspace.com/kazsband">KAZS<br />
</a>(Kassel)</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Verdana;">17:00 Uhr:<br />
</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><a href="http://www.myspace.com/spieltriebliedermacher">Spieltrieb </a>(Oldenburg)</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Verdana;"> </span></span><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
</td>
<td width="165" bgcolor="#f3f3f3">
<p style="margin-bottom: 0cm;">„<strong><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Halbinseln<br />
gegen den Strom &#8211; </span></span><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><span lang="en-GB">Anders leben und<br />
wirtschaften im Alltag”</span></span></span></strong></p>
<p><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Friederike Habermann (Ökonomin,<br />
Historikerin)</span></span><br />
<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><em> </em></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><em>KUK-Raum (0213), Nora-Platiel-Str. 6,<br />
Campus</em></span></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="42" bgcolor="#ffffff"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>18h</strong></span></span></td>
<td width="183" bgcolor="#f3f3f3"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>[NEU] Diskussionsveranstaltung:<br />
</strong></span></span><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>&#8220;Wissenschaft und gesellschaftliche Verantwortung&#8221; </strong></span></span><br />
<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Dr. Klaus Kock (Soziologe)<strong> </strong></span></span><br />
<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><em>Arnold-Bode-Str. 2, Raum 0409, Campus</em></span></span></td>
<td width="175" bgcolor="#f3f3f3"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Podiumsdiskussion:<br />
„Es geht ums Ganze!“</strong></span></span><br />
<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong> </strong> Andreas Exner<br />
(Ökologe),</span></span><br />
<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Jan Beberweyk (Student), </span></span><br />
<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Kersten Cohrs (Gewerkschaftler),</span></span><br />
<span style="font-family: Verdana;"> </span><br />
<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><em>Hörsaal 6, Arnold-Bode-Str. 12, Campus</em><br />
</span></span></td>
<td width="143" bgcolor="#f3f3f3">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>19:00 Uhr (!)</strong>:</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Diskussionveranstaltung:<br />
„Entdemokratisierung“ der Hochschule?!</strong></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Frauke  Kruckemeyer (Geographin)</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"> Thomas  Goes (Sozialwissenschaftler)</span></span><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Oliver Schmolinski</span></span><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"> (AStA)</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><em>KUK-Raum  (0213), Nora-Platiel-Str. 6,<br />
Campus</em></span></span></td>
<td width="154" bgcolor="#f3f3f3">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">18:00 Uhr:</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><a href="http://www.myspace.com/sadinsidecells">Sad Inside Cells</a><br />
</span></span><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">(Kassel)</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Verdana;">19:00 Uhr:<br />
</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><a href="http://www.myspace.com/skaallueren">SKA-Allüren</a> (Darmstadt)</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Dj&#8217;s, uvm.</span></span><br />
<span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>VolxKüche</strong> (leckeres<br />
veganes Essen)</span></span></td>
<td width="165" bgcolor="#f3f3f3"></td>
</tr>
</tbody>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="42" bgcolor="#ffffff"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>20h</strong></span></span></td>
<td width="183" bgcolor="#f3f3f3">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><em><br />
</em></span></span></td>
<td width="175" bgcolor="#f3f3f3"></td>
<td width="143" bgcolor="#f3f3f3">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Abendprogramm:</strong> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Internationale Bildungsstreikparty im K 19<br />
</span></span></td>
<td width="154" bgcolor="#f3f3f3"></td>
<td width="165" bgcolor="#f3f3f3"><strong><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: x-small;">Abschlussparty</span></span></strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
]]></content:encoded>
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		<title>Podium: &#8220;Es geht ums Ganze!&#8221;</title>
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		<comments>http://www.kritischeuni.de/?p=1471#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 21:58:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maki</dc:creator>
				<category><![CDATA[AG alternative Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>

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		<description><![CDATA[Dienstag, (08.06.10) 18:00 Uhr Hörsaal 6, Arnold-Bode-Straße 12 (gegenüber der Zentralmensa), Campus Holländischer Platz Es diskutieren: Andreas Exner, Publizist, Ökologe und KriSU-Aktivist, Kersten Cohrs, langjähriger Gewerkschaftsaktivist der Freien ArbeiterInnen Union (FAU) Frankfurt/Main Jan Beberweyk, Hochschulpolitischer Referent, AStA Marburg am Podium: “Es geht ums Ganze!” Zum Konzept: In letzter Zeit ist immer wieder von Krisen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dienstag, (08.06.10) 18:00 Uhr</p>
<p>Hörsaal 6, Arnold-Bode-Straße 12 (gegenüber der Zentralmensa), Campus  Holländischer Platz</p>
<p>Es diskutieren:</p>
<p>Andreas Exner, Publizist, Ökologe und <a href="http://krisu.noblogs.org/">KriSU</a>-Aktivist,</p>
<p>Kersten Cohrs, langjähriger Gewerkschaftsaktivist der Freien  ArbeiterInnen Union (FAU) Frankfurt/Main</p>
<p>Jan Beberweyk, Hochschulpolitischer Referent, AStA Marburg</p>
<p>am</p>
<p><strong>Podium: “Es geht ums Ganze!”</strong></p>
<p>Zum Konzept: In letzter Zeit ist immer wieder von Krisen und Miseren  die Rede: Klimakrise, Wirtschaftskrise, Arbeitsmarktkrise,  Bildungsmisere… Zufall oder besteht doch ein Zusammenhang? Wenn Krisen  zusammenhängen, muss auch Umgang mit den Krisen zusammenhängen. Es soll  darum gehen, welche Akteure sich gegen die herrschenden Verhältnisse  stellen und welche Aktionsformen diese wählen, bzw. welche geeignet  wären. Wir möchten gerne über eine gemeinsame Perspektive aller  vorgestellten sozialen Kämpfe sprechen und wie diese zusammen geführt  werden können.</p>
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		<title>AntimilitaristInnen beim Hochschulpolitischen Forum</title>
		<link>http://www.kritischeuni.de/?p=1435</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 20:43:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eltorpe</dc:creator>
				<category><![CDATA[AG Anti-Militarismus]]></category>
		<category><![CDATA[ABK]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulpolitisches Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Statement]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 1. Juni nahmen an der Uni Kassel studierende AntimilitaristInnen am Hochschulpolitischen Forum teil. Das ein bis zweimal im Jahr stattfindende Forum steht in der Regel unter der Schirmherrschaft des Präsidiums und hat jeweils spezifische Themenschwerpunkte aus der Hoschulpolitik. In diesem Jahr wurde das Forum erstmals durch eine Podiumsdiskussion begleitet und durch eine Initiative aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. Juni nahmen an der Uni Kassel studierende AntimilitaristInnen am Hochschulpolitischen Forum teil. Das ein bis zweimal im Jahr stattfindende Forum steht in der Regel unter der Schirmherrschaft des Präsidiums und hat jeweils spezifische Themenschwerpunkte aus der Hoschulpolitik. In diesem Jahr wurde das Forum erstmals durch eine Podiumsdiskussion begleitet und durch eine Initiative aus dem Senat organisiert. Angeregt wurde diese Initiative durch das ehemalige Antimilitaristische Bündnis Kassels, welches  inzwischen studentisch durch  die AG Anti-Militarismus fortgeführt wird. Durch mehrer hartnäckige Vorstöße der AntimilitaristInnen im Senat  sollte dem Thema Rüstung und Militär an der Uni nun endlich kritisch und öffentlich begegnet werden.<br />
<span id="more-1435"></span><br />
Letztlich wurde dem Forum der Titel &#8220;Die Ökonomie des Wissens im sozialen Wandel&#8221; gegeben, was augenscheinlich schon auf eine verallgemeinernde Debatte hinauslaufen sollte.  Dennoch entschied sich die AG dazu auf dem Forum ein deutliches Statement gegen die Militarisierung der Hochschule bzw. der Gesamtgesellschaft zu verfassen und beim Forum anzubringen.  Die deutlichen Worte sollten hierbei Wegbereiter für eine neuerlichen Versuch sein, an der Uni Kassel eine sogenannte Zivilklausel zur Friedensabsicht der Wissenschaft zu installieren. Allein eine ernsthafte Debatte darüber war bis dato stets daran gescheitert, dass Senat und Präsidium weder Raum noch Zeit aufbringen konnten bzw. wollten, um eine gemeinsame Position zu erarbeiten.</p>
<p>Nach einem soziologischen Einführungsvortrag zur Rolle des universitären Wissens in einer marktbestimmten Gesellschaft wurde dem Statement der AG Raum gegeben, bevor AkademikerInnen aus verschiedenen Fachbereichen in die Podiumsdiskussion ihre Positionen zum Schwerpunktthema des Forums vortrugen.</p>
<p>Das Statement blieb bis zur Anschlussdiskussion, bei der Fragen und Meinungen aus dem Publikum miteinbezogen wurden, im Raum stehen. Auch die Debatte zur allgemeinen  Verquickung der Wissenschft mit der Ökonomie blieb jedoch größtenteils blass, denn die Argumentationen verliefen sich meist in Plädoyers für die Verbiegung und gegen die Selbstbehauptung von Wissenschaft. Auch wenn der Moderator der Diskussion durch den Einschub von Zweifeln an der tatsächlichen Freiheit der Wissenschaft zumindest eine kontroversere Perspektive eröffnete, war der Tenor der anderen Podiumsgäste farb- und mutlos. Erschreckend wird wohl einigen ZuhörerInnen die Äußerung eines Vertreters der Wirtschaftswissenschaften in Erinnerung bleiben. Auf das Faktum, dass die Setzung von wissenschaftlichen Themen in Forschung und Lehre zu großen Teilen von ökonomischen Ineressen abhängt und bestimmte Bereiche daher benachteiligt werden, gab er zu verstehen, dass das &#8220;nunmal das Leben&#8221; sei. Auch Versuche diese Aussage noch in eine kritisch-reflektierte Bahn zu lenken, konnten spätestens mit der Abschlussbemerkung &#8220;und damit müssen wir leben&#8221; nicht darüber hinwegtäuschen, dass Akademiker den Stein der Weisen nicht automatisch schultern können.</p>
<p>Aus antimilitaristischer Sicht am enttäuschensten muss jedoch der Vergleich eines Politikwissenschaftlers angesehen werden. Der Lehrstuhlinhaber für &#8220;Globalisierung und Politik&#8221; sprach sich mit dem Argument, dass die Bundeswehr wie das Finanzamt eine demokratisch legitimierte Institution sei, gegen eine Verbannung der gleichen von der Universität aus. FDP-AnhängerInnen könnten die Finazämter ja genauso wenig abschaffen, nur weil sie keine Steuern zahlen wollten. Eine solch gezogene Analogie ist beschämend und wirft ein trauriges Licht auf den besagten Professor, der eine scheinbar gänzlich unkritische Haltung gegenüber als demokratisch gelabelten Entscheidungen in unserer Gesellschaft eingenommen hat.</p>
<p>Der Moderator der Diskussion beendete die Veranstaltung mit einem Hauch von Enttäuschung darüber, dass es dem Forum an greifbaren Anstößen zu Lösungen mangelte. Aus Sicht der AntimilitaristInnen blieb die traurige Erkenntnis, dass die Bereitschaft eine ethische Debatte zu führen, nur sehr eingeschränkt zu erkennen ist.</p>
<p><a href="http://www.kritischeuni.de/wp-content/uploads/2010/06/Statement-zum-Hopo-Forum.pdf">Hier geht&#8217;s zum der AG Anti-Militarismus Statement</a></p>
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		<title>Pressemitteilung: Bildungsfestival</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 15:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thombolah</dc:creator>
				<category><![CDATA[AG Öffentlichkeitsarbeit/Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>

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		<description><![CDATA[Kassel: Bildungsfestival vom 07. – 11. 06.2010 zur bundesweiten Bildungsstreik-Aktionswoche Die Kritische Uni Kassel (KUK) veranstaltet, im Rahmen der bundesweiten Bildungsstreikaktionswoche vom 07. bis 11. Juni 2010 das Bildungsfestival „reclaim your education!“. Auf dem Uni-Campus am Holländischen Platz wird es in dieser Woche ein vielfältiges Veranstaltungsangebot geben – alles kostenlos, frei von NCs und sonstigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p><strong>Kassel: Bildungsfestival vom 07. – 11. 06.2010 zur bundesweiten Bildungsstreik-Aktionswoche</strong></p>
<p>Die Kritische Uni Kassel (KUK) veranstaltet, im Rahmen der bundesweiten Bildungsstreikaktionswoche vom 07. bis 11. Juni 2010 das Bildungsfestival „reclaim your education!“. Auf dem Uni-Campus am Holländischen Platz wird es in dieser Woche ein vielfältiges Veranstaltungsangebot geben – alles kostenlos, frei von NCs und sonstigen Ausschlussmechanismen.</p>
<p><span id="more-1403"></span></p>
<p>Die Woche wird eröffnet von einer „Bildungsstreik-Vollversammlung“ und einer Veranstaltung der Kooperationsstelle Hochschule &amp; Gewerkschaften zur gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft.</p>
<p>Am Dienstag fordert der Philosoph und Schulkritiker Bertrand Stern „Bildung statt Schule“ und am Abend diskutieren der Gewerkschaftler Kersten Cohrs, der Ökologe Andreas Exner und der Student Jan Beberweyk über den Zusammenhang verschiedener aktueller gesellschaftlicher Krisen.</p>
<p>Für den Mittwoch ruft die KUK zur Teilnahme an der Demonstration des Azubis-SchülerInnen-Studierenden-Bündnisses „Zukunftsperspektiven erkämpfen“ auf. Ab 10Uhr sammeln sich die Studierenden am Holländischen Platz. Alle regulären Veranstaltungen an der Uni Kassel fallen an diesem Tag aus.</p>
<p>Für den Abend ist zudem eine Podiumsdiskussion unter dem Titel: „Entdemokratisierung der Hochschule?!“ vorgesehen. Es diskutieren die Geographin Frauke Kruckemeyer, der Soziologe Thomas Goes sowie Oliver Schmollinski, der derzeitige AStA-Vorsitzende der Universität Kassel.Auch Rolf-Dieter Postlep, der Kasseler Uni-Präsident wurde zu dieser Diskussionsrunde eingeladen, hat seine Teilnahme jedoch abgesagt.</p>
<p>Am Donnerstag, 10.06.2010, veranstaltet die KUK ab 15 Uhr ein Straßenfest in der Nora-Platiel-Straße mit bunten Ständen, Live-Musik und Essen. Es spielen u.a. SKA-Allüren aus Darmstadt und Spieltrieb aus Oldenburg.</p>
<p>Am Freitag möchten wir mit den Veranstaltungen „Die demokratische Schule“ und „Halbinseln gegen den Strom – anderes Leben und wirtschaften im Alltag“ Auswege aus der Bildungs- und Wirtschaftskrise aufzeigen.</p>
<p>Die KUK wurde im Juni 2009 von Aktivistinnen und Aktivisten des Bildungsstreiks gegründet, um der Ökonomisierung und Entdemokratisierung von Bildung eine freie, solidarische und emanzipatorische Bildung entgegenzusetzen. Seit der Gründung finden in diesem Rahmen regelmäßig selbstorganisierte Veranstaltungen sowie ein regelmäßiger Austausch mit wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und Dozierenden der Uni Kassel und Studierenden anderer Universitäten statt.</p>
<p>Weitere Veranstaltungen und mehr Informationen zum Bildungsfestival und der Kritischen Uni Kassel sind zu finden unter:</p>
<p><a href="../">www.kritischeuni.de</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">
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		<title>Hessischer Hochschulpakt unterzeichnet!</title>
		<link>http://www.kritischeuni.de/?p=1327</link>
		<comments>http://www.kritischeuni.de/?p=1327#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 09:04:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Plenum & Allgemeine Infos]]></category>
		<category><![CDATA[frühere AGs]]></category>

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		<description><![CDATA[Dienstagmorgen (18.05.2010) wurde in Wiesbaden der Hessische Hochschulpakt von den Präsident*innen aller Hessischen Hochschulen unterzeichnet. Der Pakt sieht Einschnitte in der Höhe von 79 Mio € für Schulen und Hochschulen vor und stellt damit einen massiven Angriff auf freie Bildung dar (Hier aktuelle Berichte des Hessischen Rundfunks und der Frankfurter Rundschau). Die Hochschulen hielten ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dienstagmorgen (18.05.2010) wurde in Wiesbaden der Hessische Hochschulpakt von den Präsident*innen aller Hessischen Hochschulen unterzeichnet. Der Pakt sieht Einschnitte in der Höhe von 79 Mio € für Schulen und Hochschulen vor und stellt damit einen massiven Angriff auf freie Bildung dar (Hier aktuelle Berichte des <a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=34954&amp;key=standard_document_39146809">Hessischen Rundfunks </a>und der <a href="http://www.fr-online.de/top_news/2657905_Praesidenten-stimmen-Hochschulpakt-zu.html">Frankfurter Rundschau</a>).</p>
<p>Die Hochschulen hielten ihre Kritik in einer gemeinsamen <a href="http://www.uni-marburg.de/aktuelles/news/2010a/05182010unterzeichnung">Protesnotiz</a> fest. Sie waren von der Landesregierung quasi zur Unterschrift genötigt worden. So ließ Bildungsministerin Eva Kühne-Hörmann Ende April in einem <a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&amp;key=standard_document_39052329">Interview </a>verlauten: &#8220;Wer ihn nicht unterschreibt, für den gibt es bei der Höhe der Landesmittel in den nächsten Jahren auch keine Grenze nach unten.&#8221;</p>
<p>Indes betonte die Präsidentin der Universität Marburg Katharina Krause, Sie halte auch nach Ihrer Unterschrift an der <a href="http://www.uni-marburg.de/aktuelles/news/2010a/05182010unterzeichnung">Kritik des Hochschulpakts</a> fest. Anders der Präsident der Uni Kassel, der bereits <a href="http://cms.uni-kassel.de/unicms/index.php?id=6666&amp;pmid=1002">versöhnliche Töne für den Hochschulpakt</a> findet.</p>
<p><span id="more-1327"></span></p>
<p>Unser Protest hört nicht auf! Der Landeshaushalt ist noch nicht verabschiedet und die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich auch scheinbar unwiderrufliche Entscheidungen zurücknehmen lassen. So wurden nach unermüdlichen Protesten die Studiengebühren wieder abgeschafft. Das war im Mai 2008. Heute, im Mai 2010, gilt es erneut, einen Angriff auf öffentliche Bildung abzuwehren.<br />
Auf Informationsveranstaltungen an den Universitäten Marburg, Gießen und Frankfurt und an den Hochschulen Frankfurt und Darmstadt kamen am Dienstag über 2500 Studierende zusammen, um sich über die Unterzeichnung des Hochschulpakts und dessen Konsequenzen zu informieren. Die Studierenden in allen Städten signalisierten weiteren Protest gegen die Kürzungen im Bildungsbereich.</p>
<p>Lasst uns weiterkämpfen, für etwas, was uns eh gehört, weil es öffentlich ist und wir Teil der Öffentlichkeit sind. Gemeinsam und solidarisch. Auch an der Uni Kassel.</p>
<p>Gegen Kürzungen und Verschlechterung des öffentlichen Bildungssystems!  Gegen immer schlechter werdende Studien- und Arbeitsbedingungen! In Kassel, Hessen und überall!<br />
<strong><br />
Für freie, solidarische und emanzipatorische Bildung!</strong></p>
]]></content:encoded>
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