Vortrag: Gentechnikkritik Basics

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Warum Gentechnik nicht gegen Welthunger hilft.
Was für Umweltauswirkungen die Gentechnik hat.
Was Agrarmultis, wie Monsanto, damit meinen „den gesamten Lebensmittelmarkt
kontrollieren zu wollen“.
Was Percy Schmeiser in seinem Kampf erreicht hat?
Wie war das noch mal mit dem Auskreuzungen...
 und den Gesundheitsrisiken?

Freitag, 16.April um 19:15 in der Nora-Platiel-Str. 6, Raum 0211

Unterstützt von der KUK und der RAL

Am 16. April 2010 demonstrieren bundesweit Studierende an ihren Hochschulen gemeinsam für eine gentechnikfreie Landwirtschaft und für gentechnikfreie  Lebensmittel! Obwohl über 75% der deutschen Bevölkerung Gentechnik in der Landwirtschaft und in Lebensmitteln ablehnen, fließen dreistellige Millionenbeträge an öffentlichen Geldern in die biotechnologische Forschung. Dies steht im krassen Gegensatz zu den Ergebnissen des von der Weltbank und der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) initierten, 2008 veröffentlichten
Weltagrarberichts: Dort heißt es deutlich, dass die Welternährung nicht durch Agro-Gentechnik, sondern nur durch nachhaltige und kleinbäuerliche Landwirtschaft gesichert werden kann. Auch trotz vieler wissenschaftlicher Studien, die große Risiken und Folgen aufzeigen, gibt es auch in den Vorlesungen an den Hochschulen kaum kritische Betrachtung der Agro-Gentechnik: Unkontrollierte Auskreuzung, Gesundheitsgefahren, Verlust der Biodiversität, Abhängigkeit
durch Patente, Monopolbildung, Bildung von Superunkräutern, erhöhter Pestizideinsatz, …

Der gentechnikfreie Hochschultag verweist auf den weltweiten Aktionstag der internationalen Bauernbewegung „La Via Campesina“ am 17. April, an dem sie dazu aufruft, gemeinsam gegen die Kontrolle der multinationalen Konzerne über Landwirtschaft und Lebensmittel friedlichen Widerstand zu leisten.
„La Via Campesina“ setzt sich für eine selbstbestimmte kleinbäuerliche Landwirtschaft, fairen Handel, Ernährungssouveränität, lokale Nahrungsproduktion und für eine gentechnikfreie Landwirtschaft ein. Die „Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft“ (AbL) ist die deutsche Mitgliedsorganisation bei
„La Via Campesina“.

Wir protestieren gegen die unverhältnismäßig starke Förderung der Forschung in diesem Bereich und fordern eine Umverteilung der Mittel auf eine ökologisch nachhaltige und den Menschen -statt den Konzernen- dienende Wissenschaft! Wir fordern eine verantwortungsvolle Forschung unter Berücksichtigung des Vorsorgeprinzips und eine kritischen Auseinandersetzung mit der
Agro-Gentechnik an den Hochschulen!

1 Antwort zu “Vortrag: Gentechnikkritik Basics”

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