KUK-Veranstaltung am 28.06.2012 „Autonomie ist unser Widerstand“

Am 1. Januar 1994 wurde beim zapatistischen Aufstand unter der Losung „Ya Basta!“ (Es reicht!) sieben Städte im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas besetzt. In den ersten Wochen noch bewaffnet, dann im Dialog mit der Regierung thematisierten sie die Situation eines Großteils der indigenen Bevölkerung in Mexiko als mehrfach ausgebeutete und marginalisierte und forderten das Recht auf Partizipation. Den Aufstandsbekämpfungsmaßnahmen des mexikanischen Staates trotzend arbeiten sie seitdem am Aufbau einer eigenen Infrastruktur in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Rechtssystem und ökologischen Anbaumethoden.

Durch ihre anschlussfähigen Diskurse und intergalaktischen Bündnisse haben die Zapatistas breite internationale Aufmerksamkeit erhalten. Ein Anknüpfungspunkt für transnationale Solidaritätsbewegungen war nicht zuletzt die Ausrufung des Revolutionären Frauengesetzes, mit dem die Zapatistischen Frauen Widersprüche in den eigenen Reihen thematisiert und angegangen sind.

Luz Kerkeling und Miriam Trzeciak von der Gruppe B.A.S.T.A. haben das zapatistische Gebiet verschiedene Male bereist und 2010 mit einer europäischen Solidaritätsbrigade die fünf Logistik- und Regierungszentren besucht.

Im Anschluss an die Filmvorführung der Dokumentation „Der Aufstand der Würde“ werden die Referent_innen über die aktuelle Situation, Repression und den Stand der Autonomie berichten.

19h Einführung in das Thema mit dem Film „Der Aufstand der Würde“

20.30h Aktuelle Situation und Diskussion mit den Referent_innen

2 Antworten zu “KUK-Veranstaltung am 28.06.2012 „Autonomie ist unser Widerstand“”

  1. Ja, aber wir haben uns entschieden diesen nicht zu veröffentlichen, da die Audioaufnahme ohne den bei der Veranstaltung gezeigten Film unverständlich ist. Tut uns leid.

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