„You have rights without papers!“ – „Du hast Rechte, auch ohne Papiere!“

27/02/2014, 7 pm
DGB-Haus, Spohrstr.6-8, Kassel

„You have rights without papers!“ – Organization of undocumented
migrant workers

For undocumented migrant workers legal institutions and unions are
rarely reference points, in the worst case they have to fear being
reported and possibly deported. Working without papers is thus
commonly equated with a situation without right and power. However, in
many cases migrant workers and (self-) organizations led successful
strikes, reclaimed their rights and found their way into the trade
union advisory and advocacy work. We want to discuss examples and problems related to organizing workers
without papers. Finally, we will discuss what this
means for a common local practice.

With: Kirsten Huckenbeck, MigrAr Frankfurt/Rhein-Main, Union point of
contact for migrants in precarious labour relations with and without
papers.

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„Du hast Rechte, auch ohne Papiere!“ Zur Organisierung
undokumentierter migrantischer Arbeiter*innen

Rechtliche Institutionen und Gewerkschaften sind für migrantische
Arbeiter_innen ohne Papiere selten Bezugspunkt, schlimmstenfalls
müssen sie fürchten, gemeldet und ggf. abgeschoben zu werden. Arbeit
ohne Papiere wird daher gemeinhin mit einer Situation der
Rechtlosigkeit und Ohnmacht gleich gesetzt. Doch migrantische
Arbeiter_innen und (Selbst-)Organisationen haben in vielen Fällen
erfolgreiche Arbeitskämpfe geführt, Rechte eingefordert und ihren Weg
in die gewerkschaftliche Beratungs- und Interessensvertretungsarbeit
gefunden. Wir wollen Beispiele und Schwierigkeiten der Organisierung von
Arbeiter_innen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus in und außerhalb von
Gewerkschaften beleuchten und gemeinsam diskutieren, was das für eine
lokale Praxis bedeutet.

Mit: Kirsten Huckenbeck, MigrAr Frankfurt/Rhein-Main,
Gewerkschaftliche Anlaufstelle für MigrantInnen in prekären
Arbeitsverhältnissen mit und ohne Papiere.