Die KUK empfiehlt: Soliaktion mit den 43 Studierenden aus Ayotzinapa

Liebe Alle,

wir ihr sicherlich aus den Medien mitbekommen habt, eskaliert derzeit
die Situation in Mexiko. Vor einem Monat sind in Iguala 43
Lehramtsstudierende aus Ayotzinapa nach sozialen Protesten
verschwunden worden. Die Vorfälle sind immer noch nicht genügend
aufgedeckt, der amtierende Präsident Peña Nieto hat sehr spät und
unzureichend auf die Menschenrechtsverletzungen reagiert. Es ist
wahrscheinlich, dass die Studierenden nach der Demonstration von der
Polizei an Mitglieder einer kriminellen Gruppe übergeben und danach
bei lebendigem Leib verbrannt wurden.

Bei den Vorfällen von Ayotzinapa (im Bundesstaat Guerrero) sind nicht
zuletzt die korrupten Verbindungen zwischen Politik und organisiertem
Verbrechen in Mexiko (wieder) deutlich geworden. Und die Morde an den
Studierenden sind kein Einzelfall gewesen. Seit 2006 sind in
Mexiko über 20.000 Mexikaner_innen „verschwunden“, darüber hinaus
werden über 70.000 zentralamerikanische Migrant_innen vermisst. (Bei
beidem liegt die Dunkelziffer sicherlich höher).

In den letzten Wochen sind in Mexiko hunderttausende Menschen auf die
Straße gegangen, um Gerechtigkeit und Aufklärung der Verbrechen
einzufordern und den Rücktritt des PRI-Präsidenten einzufordern. Auch
international hat es viele Solidaritätsaktionen gegeben, die gezeigt
haben, dass die Vorfälle und Situation in Mexiko wahrgenommen werden
und so ein Mittel darstellen, politischen Druck auszuüben.

Wir möchten uns in Kassel an den Solidaritätsaktionen
beteiligen und werden uns deswegen morgen, 26.11.2014, um 14h vor dem
AStA treffen, um ein Foto mit einem Solidaritätsgruß zu schießen und
dies an alternative Medien und Menschenrechtsorganisationen in Mexiko
weiterzuleiten. Kommt vorbei, wenn ihr euch beteiligen wollt.

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