Mehr als Bildung?! Beiträge (Kritischer) Universitäten zu einer Kooperativen und Nachhaltigen Ökonomie

EinladungIn den seit Monaten dauernden Protesten setzen sich europaweit Studierende für freie Bildung für alle ein.

In Wien starten engagierte Universitäts-angehörige, Angestellte aus verschiedenen Branchen und Studierende das Projekt „Kritische und Solidarische Universität – ein Freiraum für Solidarität (KriSU)“. Hier soll kritisches Forschen, befreiendes Lernen und solidarische Praxis erprobt und in die Gesellschaft hineingetragen werden.

An der Universität Kassel wird seit einigen Jahren zu Solidarischer Ökonomie im internationalen Kontext geforscht. Inspiriert von der Bewegung der Solidarischen Ökonomie in Brasilien, entstand in 2008 der „Atlas der Solidarischen Ökonomie in Nordhessen“. 2006 wurde aus der Universität heraus ein Regionales Nachhaltigkeitsforum Nordhessen gegründet. Seither werden auch Neugründungen von Solidarischen Projekten wissenschaftlich und praktisch begleitet.

Im Juni 2009 gründeten Studierende in Kassel die „Kritische Universität Kassel (KUK)“ um eine Plattform zu schaffen, durch die emanzipatorische Bildung praktisch erfahbar wird und die zur Vernetzung und inhaltichen Weiterentwicklung des Bildungsprotestes beitragen möchte.

Was kommt nach den Protesten?

Wie können die studentischen Proteste in die konkrete Aufbauarbeit einer lokalen nachhaltigen und kooperativen Ökonomie münden? Welche Rolle können hierin die (Kritischen) Universitäten übernehmen?

Hierzu laden wir herzlich am 2. Februar 2010, um 19 Uhr im KUK-Raum, zu einer offenen Podiumsdiskussion mit den genannten Initiativen ein.

VeranstalterInnen:

http://krisu.noblogs.org www.rnf-nordhessen.de www.vfsoe.de www.kritischeuni.de