Hessischer Bildungsstreikkongress vom 22. -24. Januar in Kassel

Aufruf

Seit Jahren werden alle Bereiche des menschlichen Zusammenlebens zunehmend  einer Logik wirtschaftlicher Verwertbarkeit untergeordnet. Mit aller Deutlichkeit zeigt sich dies auch im Bildungsbereich. Das am 01.01.2010 in Kraft getretene Hessische Hochschulgesetz (HHG) und die Verhältnisse an den Stiftungsuniversitäten Darmstadt und Frankfurt verdeutlichen diese Entwicklung beispielhaft. Folgen sind unter anderem die Entdemokratisierung der Universitäten durch den Abbau studentischer Mitbestimmung und die Machtausweitung des Hochschulrates, sowie die zunehmende Ökonomisierung der Bildung, etwa durch eine Übernahme privatwirtschaftlicher Steuerungsinstrumente und die Pflicht zur Drittmitteleinwerbung (HHG, § 8, Abs.1).