Vorstellung: AG HoPo-Gremien

Ziel der AG HoPo-Gremien ist es, Kontakte zu allen Fachschaften zu halten und durch studentische VertreterInnen in den verschiedensten Entscheidungsgremien für die Interessen der Studierenden einzutreten. Hierbei ist eine erste Idee so etwas wie eine  „Kampagne-Mitbestimmung“ ins Leben zu rufen, um die studentische Beteiligung in den Entscheidungsgremien im allgemeinen auszubauen und zu fördern. Dies bedarf einer beherzten Aufklärung und Mobilmachung innerhalb der Studierendenschaft.  Ab dem neuen Jahr (2010) sollen möglichst viele Fachschaften an einen Tisch zusammenkommen, um an der Umsetzung zu feilen. In der gesamten Uni gilt es, in verschiedensten wichtigen Gremien etwa 20-30 Plätze mit Studierenden zu besetzen, um allein die aktuellen Möglichkeiten der studentischen Mitbestimmung auszuschöpfen.

Kontaktpersonen der AG HoPo-Gremien findet ihr auf dem AG-BRETT im KUK-Raum oder  per Email über kassel[at]kritischeuni[dot]de

Vorstellung AG Anti-Militarismus

Die AG-Antimilitarismus wurde gegründet, um an studentischen Widerstand gegen militaristische Vorträge an der Uni Kassel aus dem Jahr 2008 und 2009 anzuknüpfen. Damals protestierten Studierende aus unterschiedlichen Fachbereichen in einem gemeinsamen Bündnis mit einem breiten Spektrum linker Gruppen und Hochschullisten gegen eine Veranstaltungsreihe aus dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften in Kooperation mit einem Rüstungskonzern und der Bundeswehr/NATO.

(Die bisherige Arbeit des ABK ist hier nachzulesen  →    ABK-Dokumentation.)

Das Bündnis mahnte die Verantwortung der Wissenschaft gegenüber der Gesellschaft an, und machte deutlich das die Freiheit von Lehre und Forschung nicht isoliert  von der Erklärung der Menschenrechte stehen kann. Kriegsführung dient nicht der Lösung von Konflikten und zum Erreichen einer freieren und friedlicheren Gesellschaft,  sondern nur zur Durchsetzung von anderen Herrschaftsverhältnissen. Einem Staat, unerheblich ob (bspws.) Deutschland, den USA oder Frankreich oder Institutionen wie der EU geht es zunächst um die Sicherung ihrer politischen und ökonomischen Macht, wenn sie militärische Mittel nutzen. Dies gilt auch für die Militarisierung der europäischen Außengrenzen. Der Flüchtlingsstrom nach Europa hat politische und ökonomische Ursachen. Jahrhunderte hat die sogenannte „Freie Welt“, haben die industriealisierten Länder ihren Wohlstand auf der Ausbeutung und Unterdrückung der (ehemaligen) Kolonien aufgebaut. Bekämpft werden nun die Folgen –  und das sind Menschen, die sich auf ihren riskanten Weg  begeben. Immer wieder wird berichtet, dass sowohl die Grenzschutzagentur Frontex Flüchtlinge aufs offene Meer abdrängt, als auch die Mittelmeerstaaten alles tun um zu Verhindern, dass die Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben das europäische Festland nicht erreichen.

In diesem Semester organisieren wir Veranstaltungen über Kasseler Rüstungsindustrie und die Militarisierung der Gesellschaft. Darüber hinaus arbeiten wir an konkreten politische Forderungen an unsere Universität. Unser Ziel ist Militär und Rüstungsindustrie vom Campus und den Lehrveranstaltungen fern zu halten.

Darüber hinaus wollen wir auch den Rüstungsstandort Kassel als Ganzes kritisch hinterfragen. Unternehmen wie Krauss-Maffei-Wegmann (KMW) und Rheinmetall Defence Landsysteme (RLS) blicken in Kassel auf eine lange Rüstungstradition zurück. Sie treten seit 2002 in einem Joint Venture auch zusammen unter der Marke PSM auf, die ihre neue Schützenpanzerproduktion als „Investition in Sicherheit und Zukunft“ betrachtet – fragt sich nur in wessen Zukunft?

Die AG leistet darum Aufklärungsarbeit, um militaristische Aktivitäten an der Uni und in der Umgebung aufzudecken sowie zu deren Unterbindung beitragen.

Erreichen könnt ihr uns per Mail:  antimilitarismus@gmx.net

Vorstellung AG Aktionen

Die AG Aktionen sorgt dafür, dass die Öffentlichkeit auf die Kritische Uni Kassel und ihre Themen aufmerksam gemacht wird. Dabei sollen Aktionen sowohl an den jeweiligen Uni-Standorten als auch im außeruniversitären Raum durchgeführt werden. Die AG Aktionen versteht sich nicht als Auftragsgruppe, die zur Planung und Umsetzung von Aktionen gerufen wird,  sondern soll Leuten vor allem einen gemeinsamen kreativen Raum bieten, in dem sie ihnen wichtige Themen zweckmäßig darstellen können. Die KUK als selbstbestimmte kritische Gemeinschaft sollte dabei immer zum Tragen kommen. Die AG Aktionen wird nicht durchgängig von den gleichen Leuten getragen, sondern themenbezogen besetzt. Wir wollen jedoch stets erfahrene Aktivist_innen und unerfahrene Interessierte zusammen wirken lassen,  somit wird auch jede Aktion als gemeinsamer Lernprozess verstanden. Die Ressourcen für die Aktionen werden innerhalb des KUK-Plenums sowie auf informellen Wegen aufgetrieben. Zudem sollen  alle Aktionen im Archiv der AG dokumentiert werden.